AMA: Blickwechsel 28. August 2025
AMA: Deine Fragen an eine unheilbar depressive Person
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Wie kam es zur Diagnose?

2 Antworten

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Wenn man nie einen „normalen“ Zustand erlebt hat, erkennt man nicht durch Vergleich, dass etwas anders ist. Man merkt es eher an der Diskrepanz zwischen sich selbst und anderen z. B. dass Freunde oder Familienmitglieder Gefühle zeigen, Freude erleben, auf Ereignisse reagieren, während man selbst innerlich flach, leer oder emotional abgeblockt bleibt.

Der Schritt, zu realisieren, dass das nicht „normal“ ist, kam also nicht von einem direkten Vergleich mit meinem eigenen früheren Zustand, sondern durch Kontakte und Beobachtungen außen, die mir zeigten, dass ich anders funktioniere.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Habe seit meinem 4. Lebensjahr eine unheilbare Depression

Caila  08.09.2025, 21:12

Aber Depressive sind ja nicht unbedingt oder ständig emotionslos bzw emotional geblockt. Man kann Freude erleben und Gefühle zeigen und trotzdem depressiv sein.

Caila  09.09.2025, 04:00
@LilPeep15112017

Wollte es nur ergänzen weil Viele der Meinung sind Depressive würden immer nur traurig und/oder stumpf durch die Welt schauen.
Und ganz Besonders Schlaue meinen Depressive müssten nur mal lächeln dann wird das schon wieder.

Dabei machen das ja viele Depressive Menschen. Sie lachen, haben auch mal Spaß aber eben trotzdem Depressionen.

Ein wichtiger Hauptgrund für Depressionen ist die Vorstellung vom überzogenen Subjektivismus. In Wirklichkeit gibt es eine gleichrangige Symbiose zwischen Objekt ( den jeweiligen Dingen) und einem Subjekt. Es gilt oft der Irrglaube der Mensch könne selbst Schicksal spielen. Erkennt man aber den Stellenwert der relevanten Dinge voll an, ist das Vorkommen eines Gefühls der Niedergeschlagenheit nicht mehr möglich.