Wie gut seid ihr daheim auf einen möglichen längeren Stromausfall vorbereitet? Habt ihr diesbezüglich bestimmte Vorkehrungen getroffen?

23 Antworten

Strom benötige ich genaugenommen nur für warmes Wasser zum Duschen und zum Fernsehen/Musikhören.

Alles andere wie Heizen (habe Gas-Strahler) und Kochen ( habe Gas ) könnte ich auch ohne Strom. Statt Licht gibt es dann Kerzen .

Auch sind meine Vorräte meistens immer auf 5-7 Tage ausgelegt, so das ich nicht einmal das Haus für ein paar Tage verlassen müsste. (Wasser, Konserven, Suppen, Reis , Kartoffeln etc.)

Alles was darüber hinaus ginge ,...darauf wäre ich jedoch nicht vorbereitet.

Ich hätte keine größeren Probleme damit. Internet fiele dann weg und telefonieren wahrscheinlich auch. Aber sonst wäre das nicht so schlimm.

Ich hab genug Batterien für Taschenlampen, hab tausende von Teelichtern, hab reichlich Essensvorräte, die keine Kühlung brauchen, hab einen Beistellherd in der Küche und reichlich Holz und Kohle. Hab auch genug Futter für die Tiere. Eine Weile könte ich es schon ohne Strom aushalten.

Aber darüber denke ich eben nicht erst seit heute nach, sondern hab schon vor mehr als 10 Jahren damit angefangen. Ich hab mir überlegt, dass meine Urgroßeltern und Ururgroßeltern vielleicht gar nie Strom hatten. Und wie haben die überlebt? Was kann ich von denen lernen?

Ich finde, in der Lage zu sein, ohne technische Errungenschaften zu überleben, ist sehr viel wert.


8rosinchen8  10.01.2026, 20:15

Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, dabei ist es bisher geblieben 😒

5Leonarda  10.01.2026, 20:38
@8rosinchen8

Ich finde, wenn man auf dem Land lebt, ist es leichter umzusetzen. Und dann muss man noch das Glück haben, dass in der Küche so ein Beistellherd steht. Meine Großeltern haben das Haus vor über 100 Jahren gebaut und da war das Leben noch etwas anders, einfacher. Daran habe ich versucht anzuknüpfen. Wohnst du auf dem Land?

Früher hatte ich auch gedacht, wie mühsam es ist, Vorräte zu halten. Dann muss man immer rotieren und auf MHD achten. Ich fand es auch lästig, heute zu überlegen, was ich morgen essen will 😂. Das kam zum Tragen, weil man Hülsenfrüchte über Nacht einweichen und gut abspülen soll.

Aber ein wenig anders denken und Gewohnheiten ändern hat da schon geholfen.

8rosinchen8  10.01.2026, 22:17
@5Leonarda

Nein, wir wohnen mitten in Radolfzell am Bodensee.

Haben einen Balkon, im Hause ist eine Pelletsheizung, die regelt auch das Warmwasser, aber ohne Strom geht da wahrscheinlich auch nichts. Auf dem Balkon könnten wir einen einfachen Grill hinstellen, vielleicht mit Eierkohle zu betreiben, oder sowas wie beim Camping mit Gas ?

Für kleine Menge heißes ein Stövchen und diese kleinen Lichterdinger.

Wir haben viel Lebensmittel eingefroren. Ich denke, das werde ich in den nächsten Wochen konsequent verbrauchen.

Das größte Problem dürfte das fehlende Wasser sein.

Eigentlich will ich nicht wirklich darüber ernsthaft nachdenken. Gruselig.

Wir wohnen im dritten Stock, Aufzug, der fällt dann auch aus. OH je...

NENENE alles ist gut. Wir leben ohne Katastrophe dieser Art. Und wenn der dritte Weltkrieg ausbricht, dann springe ich runter. Die Höhe müsste ausreichen. 😂

Ich sage trotzdem noch gute Nacht. 😍

5Leonarda  10.01.2026, 23:43
@8rosinchen8

Ich hab noch eine Doppelkochplatte für Propangas. Die würde ich im Falle eines Falles im Sommer nehmen, wenn kein Strom ist. Holz etc. heb ich mir lieber für den Winter auf.

Für Wasser hab ich etliche 10 Liter Kanister. Ich hab auch schon ein paar Winter in einem Schrebergartenhäuschen verbracht. Da musste ich Wasser anschleppen und hab gelernt, sehr sparsam damit zu sein. Duschen konnte ich aber bei mir auf der Arbeit.

Du meinst, es ist gruselig, darüber nachzudenken? Kann ich verstehen, aber andererseits kann man es auch als Herausforderung sehen.

Ich möchte auf keinen Fall in irgendwelchen Notfällen auf andere angewiesen sein. Lieber bin ich in der Lage, auszuhelfen.

Und die Höhe im 3. Stock reicht aus, um dir etliche Knochen zu brechen. Das hilft dir nicht weiter!

Glaub mir, es ist ein gutes Gefühl, vorbereitet zu sein.

Vorbereitet speziell darauf bin ich nicht, jedoch habe ich einen Generator zuhause, den ich auch zur Arbeit und Freizeit auf meinem Grundstück nutze. Auch Batterien und Kerzen sind immer im Haus. Essen kann ich notfalls immer im Garten auf dem Grill zubereiten. Im Keller lagern immer diverse Konserven Nudeln und Reis, sodass wir 2 Wochen versorgt sind.

Wir haben zum einen eine gewisse "Inselbetriebsfähigkeit" um eine recht ordentliche Zeit ohne Netzbetreiber aus zu kommen.

Wir haben Mobile Internetfähigkeiten und Geräte um auch in der Zeit dann alternativ online gehen zu können.

Dann haben wir jede Menge Notfallrationen im Keller, um mehre Wochen aus zu kommen und generell immer viel Wasser zuhause.

Batterien, Akkus, Powerbanken usw.

Wenn jetzt der Netzbetreiber ausfallen würde, wäre das kaum ein Problem für uns.

Aufgrund der vergangenen Dunkelflauten im letzten Winter bei denen Deutschland auf massive Stromlieferungen aus den Nachbarländer angewiesen war, soweit mir bekannt bis zu 25% und der damit nachweisbar gescheiterten Energiewende habe ich massiv Bedenken bezüglich einer gesicherten 24 Stunden Stromversorgung im Winter.

Daher habe ich die Ersatzstromreserve des Speichers der PV Anlage (Inselfähig) auf 30% erhöht und 20l Benzin für den Generator in verschiedenen Gebäuden gelagert um bei Schnee zumindest 2KW für die Pumpen und Steuerung der Ölheizung sowie diverses andere zur Verfügungzu haben.

Ich heize mit Öl und hoffe den für die Heizungstechnik benötigten Strombedarf mit der PV Anlage und deren Speicher, notfalls Generator abzudecken.

Solange die PV Module Schneefrei sind und das Wetter mindestens hell bin ich über die PV Anlage abgesichert.