Wie fühlt sich ein Alltag ohne Freude wirklich an und was gibt dir trotzdem Halt?
Du beschreibst, dass du seit deiner Kindheit mit Depression lebst und echte Freude für dich kaum möglich ist. Viele Außenstehende verstehen gar nicht, wie sich ein Alltag ohne Freude anfühlt, weil sie immer wieder kleine Glücksmomente erleben. Kannst du beschreiben, wie du so einen Tag erlebst? Was unterscheidet dein Erleben vom "normalen" Empfinden anderer?
Und trotz dieser Schwere: Gibt es Dinge, die dir ein Stück Halt oder Struktur geben, auch wenn sie keine Freude auslösen? Vielleicht Routinen, Menschen, Musik oder Gedanken, die dir helfen, weiterzumachen?
1 Antwort
Ein Alltag ohne Freude fühlt sich bei mir durchgängig flach und farblos an. Stell dir vor, du würdest alles nur in Grautönen sehen und erleben.
Bleib mal 24 Stunden wach, dann hat man so ungefähr nen Gefühl wie ich mich fühle, nur dass ich klar denken kann ^^
Halt finde ich trotzdem in den wenigen Menschen, mit denen ich kommuniziere, diegeben mir Orientierung Musik oder Gedanken helfen eher, mich abzustumpfen oder den Tag zu überstehen, als dass sie echte Freude auslösen. Es ist also eher Überleben im Alltag als richtiges Leben.
Einen Sinn im Leben habe ich aktuell aber nicht.