Wie findet ihrs bisher?
Ich schreibe eine haters to lovers romanze . Das ist das erste Kapitel aus sicht von doktor alina voss ( deutsche Archäologin) ich bin M 15 und hab das selbst geschrieben Sehr gerne nehme ich Feedback an Die heiße Sommersonne steht steil am Himmel, als ich über die schmalen Treppen des Flugzeugs auf den erhitzten Boden des Flugfeldes trete. Vor mir erstreckt sich die kilometerlange Landebahn des riesigen Flughafens in Kairo. Der Flugverkehr ist vollkommen im Gange. An den Terminals stehen riesige Flugzeuge aus aller Welt, welche hier landen und wieder abheben. Meine Kleidung ist noch schön kühl von der klimatisierten Maschine, mit der ich von Leipzig hierhergeflogen bin. Mein Körper ist von dem viel zu langen Flug noch verspannt, weshalb ich mich nicht davor scheue, mich erst mal in alle Richtungen zu strecken. Nach mir treten Michael und Alexandra zu mir in die grelle Sonne – die Piloten, die mich nach Ägypten geflogen haben. „Endlich da, hallo Kairo“, sagt Michael, während er nach seiner Sonnenbrille in der rechten Hemdtasche des weißen Pilotenhemds greift und sie sich auf den Nasenrücken setzt. Die schwarzen Brillengläser verdecken seine braunen Augen, während sich die Flughafenlandschaft in der Reflexion spiegelt. „Ja, endlich da. Ich habe viel zu lange auf diesen Moment gewartet. Und jetzt stehe ich wirklich hier.“ Ich drehe mich zu Alexandra um. Mein Lächeln ist riesig und die Freude in mir lässt kein bisschen nach. Alexandra lächelt mir mit Stolz in ihrem Blick zu, während sie sich ihre Mütze über die zu einem Zopf gebundenen Haare stülpt. Dabei wird mein Lächeln nur noch größer. Sie und ich kennen uns schon, seit wir auf dasselbe Gymnasium gegangen sind. Nachdem wir unseren Abschluss gemacht hatten, hat sie die Ausbildung zur Pilotin angefangen und ich habe mein Studium in Archäologie an der Universität in Göttingen begonnen. Trotzdem haben wir es immer geschafft, uns zu treffen und unsere Freundschaft aufrechtzuerhalten. Sie war immer für mich da, auch in Momenten, als ich am Boden war und sonst niemand da war. Meine langen blonden Haare sind im Vergleich zu ihren nur wenig zusammengemacht und fallen offen über mein weißes T-Shirt. Es sieht eher so aus, als wäre ich gerade erst aus dem Bett gekommen, nachdem ich mehrere Jahrzehnte geschlafen habe. Ich drehe mich zu ihr um und umarme sie kräftig, muss mich dabei jedoch zurückhalten, um sie nicht zu ersticken. „Danke, dass du an mich geglaubt hast.“ Ich lege meinen Kopf auf ihre Schulter, während sie die Umarmung erwidert und mir motivierend über den Rücken streicht. Ich schaue zu ihr auf und wieder bildet sich ein riesiges Lächeln auf meinen Lippen. „Hast du jemals daran gezweifelt, Schätzchen?“, fragt sie mich, während sie euphorisch mein Gesicht mustert. „Keine Sekunde habe ich gezweifelt. Aber danke ... einfach danke.“ Ich lege meinen Kopf wieder auf ihre Schulter. Ihre Bewegung auf meinem Rücken bleibt ununterbrochen. Ich löse mich langsam von ihr, immer noch mit dem massiven Lächeln im Gesicht. „Und jetzt will ich, dass du da rausgehst und etwas findest, das noch niemand davor gefunden hat, Schätzchen. Ich will dich, wenn du etwas findest, nämlich in den Nachrichten sehen, hast du verstanden?“ Ich nicke ihr nur übertrieben zu, immer noch unfähig, mein riesiges Grinsen zu verbergen. „Oh, du wirst mich im Fernsehen sehen, das verspreche ich dir.“ Mein Blick schweift kurz über unseren Stellplatz, wo nun der Privatjet steht, jedoch finde ich Michael nicht mehr. „Wo ist Michael hin?“, frage ich Alexandra nebenbei, während ich meine Gepäcktaschen von dem kleinen gelben Wagen nehme, auf den sie direkt nach der Ankunft verladen wurden. „Ach, du kennst ihn doch ... er muss jetzt nach so einem langen Flug erst mal eine Raucherpause machen, haha.“ Als sie das sagt, kichert sie leise vor sich hin und deutet hinter das Flugzeug, wo er seine wohlverdiente Pause macht. Ich habe es gar nicht mitbekommen, dass er weggegangen ist. In der Ferne sehe ich langsam einen schwarzen SUV auf uns zufahren, welcher von zwei weiteren schwarzen PKWs und einem Flughafensicherheitsfahrzeug begleitet wird. Während ich weiter mein Gepäck ablade, kommen die Fahrzeuge immer näher, bis sie schließlich wenige Meter vor unserem Stellplatz anhalten. Ich stoppe mitten in der Bewegung, mein letztes Gepäckstück von dem Wagen herunterzuheben, als zwei ordentlich gekleidete Männer in schwarzen Anzügen aus dem ersten SUV aussteigen. Sie tragen beide Sonnenbrillen und ihre Gesichter weisen kein einziges Barthaar auf. Der eine läuft langsam und mit kontrollierten Bewegungen auf mich zu, während ich nur verwirrt zu Alexandra schaue. In mir breitet sich ein mulmiges Gefühl aus, da ich nichts von was-auch-immer das ist, auch nur den Schimmer wusste. Der Möchtegern-Agent tritt vor mich, greift in seine Jackentasche und zieht seinen Ausweis heraus. Wohl doch kein Möchtegern-Agent, sondern ein richtiger. Und zwar von der ägyptischen Regierung.