Ich dachte an jemanden, der sich aus Angst vor bestimmten Gefühlen oder Erfahrungen in seine eigene Welt zurückgezogen hat. Dieser Rückzug führt aber nicht zur Erholung, sondern führt zu einer Art Durcheinander/ Verwirrung( mess). Er/ sie dreht sich gedanklich im Kreis.

Hierbei dachte ich auch an Selbstgespräche, die wie fremd wirken. Gut fände ich eine Art Hoffnung oder Zukunftsperspektive z.B. Musik oder das Musik Komponieren, welches der Hauptfigur Kraft gibt und schliesslich dazu beiträgt, dass er/ sie nicht mehr fliehen muss, sondern es schafft Gefühle so zu verpacken, dass sie Ihre Bedrohung verlieren, aber trotzdem mitgeteilt werden können ( neue Worte für etwas finden, dass so schwer auszuhalten ist).

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Ich mag Erbsen sehr gerne und ich habe deshalb auch immer welche zuhause. Sie sind meine liebste Zutat oder Beilage.

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Folgende Gründe wären für mich denkbar:

Man kann damit eine große Wirkung erzeugen und dem anderen lange im Gedächtnis bleiben ohne viel dafür tun zu müssen( Aufmerksamkeit).

Wenn man selbst so etwas im Leben schon erfahren hat, kann ghosten eine Möglichkeit sein, das Gefühl des Verlassen seins an andere weiterzugeben.( Man teilt aus anstatt einzustecken).

Ghosten ist auch eine gute Möglichkeit den eigenen Schwächen und Schwierigkeiten in der Kommunikation auszuweichen oder diese zu verbergen.

Man kann durch ghosten auch den anderen zum Verfolger oder zum „ Belästiger“ machen, oder ihm das Gefühl geben einer zu sein, wenn er noch einmal nachfragt und keine Antwort bekommt.

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„Für immer“ vielleicht nicht, aber von einem längeren gemeinsamen Weg oder einer gemeinsamen Entwicklung. „Für immer“ wäre als Gedanke für mich zu einengend und zu endgültig, auch wenn ich es mir vielleicht wünschen würde es so empfinden zu können.

Ich würde dabei hauptsächlich daran denken, ob ich es schaffen kann, ob ich die Kraft dafür habe und ob ich solange für jemand anderen interessant sein kann.

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Ich trage die ( Auswirkungen der) sexuellen Schwierigkeiten meiner Mutter bei mir. Wenn ich diese loslassen könnte, könnte ich vielleicht mehr am Leben teilhaben und würde u.A. eine Beziehung führen können.

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nicht egal, es ist gut

Das Licht befindet sich in einer Linie zu zwei anderen Objekten( Lüftung und Rauchmelder?), deshalb finde ich es eher kreativ als störend. Mir würde es im ersten Moment zwar auffallen, aber kurz danach sehe ich diese Diagonale Linie und alles sieht wieder geordnet aus.

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Da ich mich nicht entscheiden kann, welcher der beste ist, habe ich einfach meine Favoriten aufgeschrieben. Platz 1 wechselt bei mir ständig.

Serie: Columbo, die Brücke, Kommissar Wallander ( manche Folgen) , Deadwind, Anna Pihl (erste Staffel), Kommissarin Lund usw.

Filme( Krimis und Thriller): Sieben, der unsichtbare Dritte, das Fenster zum Hof, der Nebelmann, French Connection, die purpurnen Flüsse usw.

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Als Schlüsseletui, Aufbewahrung eines Smartphones oder Ackupacks, für Kleingeld usw.

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Wie hätte ich mich verhalten sollen?

An Silvester war die ganze Familie zusammen und ich habe mit meinem Vater zusammen gekocht. In meiner Familie ist ein bestimmtes Rezept für Rollbraten üblich, das von der üblichen Art es zu kochen abweicht. Viele aus der Familie haben aktiv darum gebeten das Familienrezept zu nutzen, da sie die andere Variante partout nicht mögen.

Mein Vater bestand jedoch beim kochen darauf es laut Kochbuch zu machen, also das Familienrezept zu ignorieren. Als ich ihn daran erinnerte, was abgesprochen war, flippte er aus und schnauzte rum, dass er jetzt nicht mit Sonderwünschen anfängt.

Ich hätte Verständnis dafür, ginge es darum, ein komplett anderes Gericht noch zu machen, aber es ging nur um Kleinigkeiten, die problemlos und ohne Aufwand machbar waren. Außerdem habe ICH den Rollbraten gemacht, mein Vater war nur für die Beilagen zuständig. Ich dachte ich kann einfach ungestört kochen, aber er hat sich permanent eingemischt.

Er meinte, man würde den Unterschied doch eh nicht schmecken. Ich schmecke es sehr wohl und es ist keine Kleinigkeit für mich, sondern mir wird wirklich kotzübel davon. Und wenn er es eh nicht schmeckt, ist es doch nur noch mehr ein Argument dafür, das Familienrezept zu verwenden. Weil für ihn dürfte es dann ja keinen geschmacklichen Nachteil haben und alle können das Essen dann genießen. Mein Vater schnauzte jedoch rum, wer sein Rezept nicht essen will, isst halt gar nicht und dass wir uns nicht so anstellen sollen.

Übrigens meckerte er auch bei allem anderen rum und wirklich jeder einzelne Schritt musste exakt so gemacht werden, wie er es will, obwohl es komplett egal war (laut BEIDEN Rezepten). Und er lästerte über das Familienrezept, was ich total respektlos gegenüber meinem Opa empfand, der früher immer das Essen kochte und von dem alle schwärmen. Mein Opa kann wegen Parkinson nicht mehr kochen, darum haben wir es diesmal gemacht.

Ich war kurz vorm heulen, weil ich mich gefühlt habe, als wäre ich komplett egal und mich einfach machtlos fühlte. Wenn ich ihm gesagt hätte, dass sein Verhalten gerade völlig inakzeptabel ist (vor allem die Tonart und dass nur seine Meinung zählt), hätte er mich wahrscheinlich von der Familienfeier ausgeladen.

Ich war auch sauer auf meine Mutter, weil sie (wie immer) nur passiv daneben stand. Er ist ihr Mann, sie sollte eine Grenze ziehen, wenn sein Verhalten daneben ist. Doch sie tut es nie, obwohl sie sonst so selbstbewusst ist. Von früher weiß ich, dass sie stets seine Seite wählt, selbst wenn er falsch liegt und auch jeden beleidigt.

Jedenfalls war ich emotional komplett am Ende. Er hingegen hat sich verhalten, als wäre nichts gewesen. Ich hab mich im Bad eingeschlossen und geheult und Panikattacken bekommen beim Gedanken, ihn gleich wiedersehen zu müssen. Und als das Essen dann vielen tatsächlich nicht geschmeckt hat, hab ich mich richtig geschämt.

Wie hätte ich mich verhalten sollen? Habt ihr einen Rat, wie man so eine Situation handhaben kann?

Ich hab das Gefühl, egal was man tut, es ist falsch. Widerspruch hätte zur Eskalation geführt. Einfach weggehen hieße, nicht mitfeiern zu können. Es hinzunehmen hat zu Panikattacken und Selbsthass geführt. Deshalb bin ich völlig ratlos und weiß nicht, wie ich so was in Zukunft handhaben soll. Ähnliche Vorfälle gibt es mindestens dreimal im Jahr. Kontaktabbruch ist schwierig, da die gesamte Familie sehr eng verbunden ist und ich den Rest der Familie mag.

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Hallo Loka95,

Ich finde, dass Du es auch hier ( ich beziehe mich auf Deinen vorherigen Beitrag) geschafft hast, Deine starken Gefühle so zu kontrollieren, dass niemand angegriffen wurde oder ein Schaden entstanden ist. Du hast einen Kompromiss aus „die Gefühle aushalten “ und „Gefühle zulassen wenn sie einen überwältigen “ gefunden.

Natürlich fühlt es sich nicht so an, aber vielleicht kannst Du im Nachhinein auf Dich auch ein bisschen stolz sein, denn Du hast eine schwierige Situation so gut es Dir eben möglich war überstanden. Besser konntest Du Dich nicht verhalten.

Dein Vater der das Familienrezept kritisiert, Dein an Parkinson erkrankter Großvater der dies alles mit anhören muss und Deine Mutter die fast so wirkt, als würde sie auf der Seite Deines Vaters stehen.
Gerade in solchen Situationen kommen natürlich viele Erinnerungen hoch und Du bist vielleicht deswegen ins Bad gegangen um die Gefühle an einem sicheren Ort erst einmal zu sortieren, zulassen zu können und um Kraft zu schöpfen. Du hattest niemanden mit dem Du sprechen konntest und der auf Deiner Seite gewesen wäre, deshalb war dies die einzige Möglichkeit die Dir blieb.

Ich würde diesen Kompromiss den Du schon beherrscht weiter verfeinern, so dass Dir diese Dinge, die wahrscheinlich nicht zu ändern sind, nicht mehr so viel anhaben können.

Sprich die Sachen, die Dich belasten immer an und versuche dabei möglichst ruhig zu bleiben, auch wenn Du deshalb kritisiert wirst. Es wäre gut, wenn Du jemanden aus der Familie, Freunde oder einen Aussenstehenden ( z.B. jemanden von einer psychologischen Beratungsstelle) hättest, mit dem Du über diese Dinge in regelmässigen Abständen sprechen kannst, damit Du mit diesen Gefühlen nicht allein klarkommen musst. Jemand der Dir gut zuredet vor solchen Familientreffen und der nachher fragt: „Wie geht es Dir und wie ist es gelaufen?“

LG

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Ist es übertrieben, dass ich wütend bin?

Klingt vielleicht etwas albern. In meiner Familie gibt es die Tradition, dass man zu Neujahr sagt, wofür man dankbar ist. Und meine Tante hielt eine Rede darüber wie sehr sie die Ehe meiner Eltern bewundert. Sie lobte besonders meinen Vater dafür, ein so aufmerksamer und liebevoller Ehemann zu sein.

Ich weiß nicht, ob sie vielleicht nur nett sein wollte oder sauer auf ihren Mann war und das ein Seitenhieb war oder ob sie wirklich dieses Bild von ihm hat, aber was sie sagte, macht mich richtig wütend. Am liebsten hätte ich da sofort klargestellt, was für einen Bullshit sie redet oder wäre auch gerne einfach aufgestanden und gegangen. Aber ich hab des Familienfrieden wegens dann doch nicht reagiert.

Weshalb es mich so wütend macht ...

Mein Vater ist der Typ Mensch, der immer Recht haben muss und alle müssen ihm zustimmen, niemand darf etwas sagen das auch nur im entferntesten als Kritik an ihm wahrgenommen werden könnte, selbst liebevolle Scherze nimmt er als bösartigen Angriff wahr.

Auch an Weihnachten ist er wieder wegen eines harmlosen Hinweises komplett ausgerastet. Er wird allgemein selten richtig laut, aber er schnauzt einen an, reagiert als hätte man ihn übel beleidigt, lässt keinen Widerspruch zu. Wenn meine Mutter versucht zu vermitteln, macht er ihr deutlich klar, dass sie sich nicht einzumischen hat, nennt ihre (sehr guten Argumente) oft dumm und generell ist jeder nur zu dumm um ihn zu verstehen. Selbst wenn sie ihm zustimmt, es nur freundlicher formuliert, fährt er ihr abfällig über den Mund.

Meiner Ansicht nach ist das kein guter Ehemann, auch wenn ihre Ehe abseits von solchen Momenten sehr glücklich ist. Ich weiß, ich bin parteiisch, weil ich immer sehr unter seiner Art leiden musste, darum frage ich hier nach neutralen Meinungen.

Reagiere ich über?

Wie kann ich damit umgehen, dass seitdem all die Emotionen in mir so hoch kochen?

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Hallo Loka95,

Ich finde Du hast die Situation gut gemeistert, denn Du hast Deine starken Gefühle gut unter Kontrolle gehabt und eben nicht überreagiert, so wie es sich für Dich im Nachhinein angefühlt haben mag. Du hast die Menschen in Deinem Umfeld eher geschützt als dass Du sie angegriffen hättest und die Angelegenheit mit Dir selbst ausgemacht.

Es wäre verständlich gewesen, wenn Du zumindest gesagt hättest, dass es Dir gerade nicht gut ginge und Du daraufhin den Raum verlassen hättest, als Deine Tante die Rede gehalten hat. Du hast die Spannung ausgehalten und Deine Tante durfte ausreden und Deinen Vater loben, obwohl Du am liebsten geschrien hättest, das ist wirklich stark.

Auch Dein Beitrag ist für mich keine Überreaktion sondern eine sehr nachvollziehbare Darstellung einer für Dich sehr schwierigen Situation. Natürlich merkt man beim Lesen, dass Du wütend warst, aber Du wirkst gleichzeitig auch offen für andere Meinungen und suchst das Gespräch, was ich für eine gute Art halte mit der Situation umzugehen. Die Frage „ habe ich überreagiert“ stellst Du Dir wegen Deiner Gefühle ( vielleicht auch wegen eines Schuldgefühls), nicht wegen Deiner Reaktion.

Was vielleicht hilft wenn die Gefühle hochkochen:

Eine Kombination aus Ausdauersport (z.B. schnelles Spazierengehen) und darauffolgende Entspannungsübungen ( z.B. autogenes Training). Oder Du nimmst einen weichen Ball, der nichts zerstören kann und der auch nicht laut ist und wirfst ihn zuhause mit voller Kraft solange gegen die Wand bis Du leicht erschöpft bist und vielleicht sogar ein anderes Gefühl wie Traurigkeit spürst.
Oder Du schreibst einen neuen Beitrag oder sprichst viel mit Freunden oder vielleicht sogar mit Deiner Tante persönlich über Deine Gefühle um die Sache klarzustellen.

LG

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