Gibt es beim MMA irgendwelche Kampfkünste, die sich durchsetzen konnten? Lohnt sich wirklich ein Blick auf alle Kampfsportarten oder hat sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert, dass bestimmte Kampfsportarten einfach effektiver sind?
Beispielsweise der Vergleich zwischen Karate und Thaiboxen oder Thaiboxen und Kickboxen. Werden auch Militärkampfstile eingewoben? Oder der Vergleich Ringen und Judo.
Lernt man von den jeweiligen Spezialisten in ihrem Kampfsport oder lernt man von MMA-Spezialisten? Lohnt es sich, mehrere Kampfsportarten parallel zu betreiben oder ist es besser, einem MMA-Trainer zu vertrauen, der bereits ausgesiebt hat, was effektiv ist?
Was sind die Verlierer unter den Kampfkünsten, weil sie entweder zu ineffektiv sind oder in anderen Kampfkünsten bereits enthalten sind oder dort verbessert wurden? Ist Aikido vielleicht ein solches Beispiel?
Und in dem Kontext als Abschlussfrage:
MMA scheint ein relativ neues Format zu sein, wenn man bedenkt, dass viele Kampfkünste tausende Jahre alt sind. Wieso hat man nicht schon früher versucht, den besten Mix aus allem zu finden? Wieso hat man so steif daran festgehalten, Traditionen zu wahren?