Es geht um einen Freund von euch - ihr habt ein relativ gutes Verhältnis, schreibt euch ab und zu mal und seht euch alle 1-2 Monate mal über eine Dauer von mehreren Jahren. Einfach eine beständige Freundschaft, wo einem niemand auf den Keks geht, ihr euch gut versteht, auch wenn man sich nicht ständig sieht. Da der Eine ab und zu mal auf die Wohnung des Anderen aufpasst während dieser im Jahresurlaub ist, hat jeder von euch einen Hausschlüssel des Anderen.
Der Freund von euch bekommt eine schlimme Diagnose, es ist absehbar, dass er die nächsten Wochen nicht überleben wird.
Kurz vor seinem Tod vertraut euch der Freund an, dass er im Nachtkästchen in seiner Wohnung ein Testament liegen hat, was er dann nach seinem Tod den Angehörigen / Erben zur Verfügung stellen soll. Er sagt euch, dass niemand was von dem Testament weiß und auch nicht von dem, was darin steht. Er hat kein so gutes Verhältnis zu seinen Angehörigen, deswegen hat er ihnen nie davon erzählt und er hatte es ohnehin erst die letzten Wochen geschrieben. Letztlich stirbt der Freund.
In seiner Wohnung im Nachtkästchen, findet ihr das Testament, in dem nichts Außergewöhnliches steht. Die normale Erbfolge soll eingehalten werden etc., genauso, wie wenn es gar kein Testament gäbe.
Bis auf Eines:
In der Schublade darunter befindet sich 500.000€ Bargeld. Dies habe er sich über die Jahre angespart, was niemand wusste. Er wünscht sich, dass dieses Geld mit ihm gemeinsam in den Sarg gelegt wird und dieser dann beerdigt werden soll.
Anzumerken ist, dass im eigentlichen Testament nichts davon steht. Heißt also im Klartext, es würde wahrscheinlich niemandem auffallen, wenn das Geld und der Zettel mit seinem Wunsch, dass das Geld mit in den Sarg soll, verschwinden würde. Natürlich wäre das dann auch den Angehörigen möglich, wo euch unklar ist, ob sie das Geld nicht auch einfach selber einstecken würden, denn das Verhältnis war ja auch nicht so prickelnd.
Was macht ihr?