Hallo,

gut, dass ihr nachfragt, bevor ihr etwas ausprobiert. Gerade beim ersten Mal und besonders bei Psychedelika ist es wichtig, den Trip nur nach guter Vorbereitung zu starten und wenn man alt genug (wegen der Gehirnchemie in der Pubertät) und sich absolut sicher ist.

Ich kann euch keine Anleitung zum Konsum geben. Das bekommt ihr über eine Google Suche selbst raus.

Überlegt euch das echt nochmal Ihr klingt sehr unvorbereitet. Gute Vorbereitung ist bei Psychgedelika extrem wichtig! Genaues dosieren, Set und Setting sind vorher genauestens zu prüfen. Wenn euch die Begriffe nix sagen, lasst es bitte. Nicht umsonst gibt es ganze Bücher um sich auf einen Trip vorzubereiten: https://www.amazon.com/Magic-Mushroom-Users-Guide-Consciousness/dp/B08HTBB63S

Ihr müsst selbst für euch entscheiden. Ich bin kein Moralapostel, nur einer mit Erfahrung.. Ihr müsst euch da mehr mit auseinandersetzen um Risiken zu minimieren. Wenn ihr das noch nie gemacht habt, lasst es lieber. Ihr seid noch minderjährig. Da sind Psychedelika echt noch nix...

Wichtige Frage dennoch: Wisst ihr wie stark die Pilze dosiert sind und wie viel ihr nehmen müsst? Wie sicher sind die Info zur Dosierung?

Falls ihr euch das ganze doch nicht ausreden lasst... hier Infos, die euch zur Vorbereitung dienen können.

  • Wichtig: Es handelt sich um ein Naturprodukt. Der eine Pilz kann wenig Wirkstoff enthalten und der daneben extrem viel. Daher hexelt man alles, was ihr zu zweit nehmen wollt möglichst klein und teilt es dann auf. So könnt ihr gewährleisten beide gleich viel Wirkstoff abzubekommen.
  • Set & Setting sind entscheidend: Wenn am Konsumtag Stress, Unsicherheit oder Druck da sind, kann das die Erfahrung deutlich verschlechtern und der Trip wird höchstwahrscheinlich ins negative abdriften. Ein sicherer, ruhiger Ort ist extrem wichtig. Beispielsweise zu Hause (ohne die Gefahr, dass Eltern heimkommen) mit einem warmen Tee und chilliger Musik. Es gibt noch weitere wichtige Punkte. https://www.saferparty.ch/glossary/drug-set-setting
  • Psychische Vorbelastungen sprechen klar gegen einen Konsum! z. B. starke Ängste, Depressionen, Psychosen – auch in der Familie . Rede vor dem Konsum mit deiner Freundin und klärt das ab.
  • Kein Mischkonsum: Alkohol, Cannabis oder andere Substanzen erhöhen Risiken deutlich. Bitte echt bleiben lassen! Besonders beim ersten mal Pilze, das wirkt schon so genug.
  • Zeit & Sicherheit: Plant mehrere Stunden ein, keine Verpflichtungen danach, am besten eine nüchterne Vertrauensperson erreichbar.
  • Körperlich und psychisch können u. a. Übelkeit, Kreislaufprobleme, Überforderung oder Angst auftreten. Damit muss man umgehen können und ruhig bleiben. Das geht weg wenn die Wirkung nachlässt, ist aber für viele Menschen schwer auszuhalten, Die negativen Effekte werden stärker wenn man dagegen ankämpft.

Wenn es euch vor allem um Neugier geht: Informiert euch in Ruhe weiter und entscheidet dann bewusst. Wenn ihr merkt, dass ihr euch unsicher fühlt oder es euch nur um "dicht sein" geht, ist das keine sinnvolle Intention. Magic Mushrooms können tiefe Gefühle auslösen und verdrängtes hervorholen. Für viele fühlt sich ein Trip wie eine Therapiestunde mit begleitenden Halluzinationen an.

Hier umfassende Infos zu Pilzen: https://mindzone.info/substanzen/pilze/

Nochmal: Magic Mushrooms sind keine Party-Droge. Sie können Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung sehr stark verstärken – auch unangenehme. Wenn man „nicht so richtig Ahnung“ hat oder unsicher ist, ist das ein gutes Zeichen, lieber noch zu warten.

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone
https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Das kann zwei gründe haben, ich kann dir aber nicht abschliessend sagen woran das genau liegt. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem.:

  1. Nikotin hat ein doppeltes Wirkspektrum, wenn man es zum runterkommen nutzen will, hilft es zum beruhigen. Wenn man sich konzentrieren muss, hilft es die Aufmerksamkeit zu erhöhen.
  2. verschiedene Präparate sind unterschiedlich stark dosiert. Es kann also sein, dass du bei einer Zigarre und dem Schnupftabak weniger Nikotin aufnimmst als bei den anderen Wegen und daher die Wirkung nicht so deutlich spürbar ist.

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone

https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Hallo ReginKob,

Danke, dass du das so offen schilderst. Deine Situation klingt aktuell ziemlich belastend. Dass dich dieses Gefühl der Leere verunsichert, ist sehr verständlich – vor allem, weil deine Angst sich ja gebessert hat und jetzt das Gefühl fehlt, überhaupt noch etwas zu spüren.

Grundsätzlich kann es sein, dass dein Arzt mit der Dosiserhöhung davon ausgeht, dass unter der Angststörung auch depressive Anteile liegen. In solchen Fällen wird Escitalopram manchmal höher dosiert, um nicht nur die Angst, sondern auch diese Ebene besser zu erreichen. Gleichzeitig ist es aber auch bekannt, dass SSRIs bei Langzeitkonsum zu emotionaler Abflachung führen können. Deshalb ist es völlig legitim, hier noch einmal genauer nachzufragen.

Vielleicht hilft es dir, das Thema beim nächsten Gespräch noch einmal gezielt anzusprechen. Dein Arzt sollte nicht einfach ohne Erklärung die Dosis erhöhen, wenn du Angst davor hast. Diese Fragen könntest du dafür mitnehmen:

  • Was ist das konkrete Ziel der Dosiserhöhung auf 20 mg?
  • Was spricht gegen ein langsames ausschleichen des Medikaments? Ich habe das Gefühl, meine Ängste sind deutlich besser geworden.
  • Gehen Sie davon aus, dass neben der Angst auch depressive Symptome vorliegen, weshalb Sie die Dosis erhöhen möchten?
  • Ordnen Sie meine emotionale Leere eher als Depression oder als Nebenwirkung von Escitalopram ein?
  • Woran merken wir, ob sich mein Zustand verbessert oder verschlechtert?
  • An wen kann ich mich wenden, wenn es nach der Dosiserhöhung akut Probleme gibt (Praxis, Bereitschaftsdienst, Notfall)?

Dein Wunsch, das zu verstehen, ist kein Widerstand gegen die Behandlung, sondern ein wichtiger Teil davon. Du darfst sagen, wie es dir wirklich geht – und gemeinsam mit deinem Arzt den Weg finden, der sich für dich stimmig anfühlt.

Falls dein Arzt blockiert, hole dir eine Zweitmeinung ein.

Viele Grüße und Alles Gute,

Patrick von Team Mindzone

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Zählt das als weed psychose?

Hab mit 12-14 angefangen zu kiffen und bis kurz bevor ich 17 wurde aufgehört ( so im Mai-Juni). Hab mit 14 etwa angestanden richtig paranoid zu werden und dachte dass wirklich alles und jeder gegen mich ist und habe jeden Blick als falsch interpretiert und wurde richtig depressiv weil ich dachte jeder hasst mich (obwohl ich zu der Zeit viele Freunde hatte dachte ich dass ich alle nur nerve und so).

das schlimmste war aber immer als ich bekifft war fingen so ‚zwagsgedanken‘ an. Jede Bewegung die ich mache wurde sofort mit einer Szene in meinen Kopf gefolgt dass ich mich dabei schlimm verletzte, also ecklig und grauenvoll. Zb, wenn ich nur daran DACHTE Wasser zu trinken, musste ich mir automatisch vorstellen wie ich mit dem Glass ausrutsche und mir meine Zähne damit ausschlage und so. Ich dachte dann immer auch dass irgendwas meine Gedanken beobachtet, und dass ich es nur merke wenn ich bekifft bin. Wenn das passierte bekam ich Panik, weil ich nicht wollte das ‚sie‘ wissen, dass ich weiß dass ‚sie‘ meine Gedanken lesen. Ich musste dann immer ganz still daliegen und versuchte an nichts zu denken, und sobald ich an irgendwas kleines dachte kam direkt wieder diese Zwangs Schmerz -Gedanken und ein Körperteil hat stark gezuckt. Ich weiß nicht ob ihr euch vorstellen könnt was genau ich da beschreibe aber ich war fest von dem überzeugt. Das ist halt aber alles nur passiert als ich high war, nüchtern war ich nur paranoid.
zählt das schon als eine Psychose?

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Hallo Foooe,

danke, dass du das so offen beschreibst. So kann ich dir eine ganz gute Einschätzung zur Situation geben. Ich bin Sozialarbeiter im digitalen Streetwork und gerne für dich da. Es ist gut und wichtig, dass du dir Gedanken darüber machst und nachfragst. Aus deinem Text lese ich, dass du sehr reflektiert bist und etwas verändern willst. Das sind richtig gute Voraussetzungen um deine Situation wieder zu verbessern.

Zu deiner Frage: Das, was du erlebt hast, muss keine klassische Psychose sein, kann aber sehr gut mit frühem und regelmäßigem Cannabiskonsum zusammenhängen. Gerade wenn man jung anfängt zu kiffen, kann das Gehirn schnell überlastet werden. Dann können Dinge auftreten wie starke Paranoia, Zwangsgedanken, Angst, beobachtet zu werden oder Panik. Deine Psyche ist für stark wirksame, psychoaktive Substanzen einfach noch nicht gefestigt genug gewesen, um bei wiederholtem kiffen dauerhaft stabil zu bleiben.

Das heißt nicht, dass du jetzt „verrückt“ bist oder bleibst – sondern, dass dein System in einer sehr sensiblen Phase der Pubertät überfordert war und du das aufarbeiten solltest.

Sehr gut ist: Du hast aufgehört zu kiffen. Das ist ein richtig großer und sinnvoller Schritt. Bitte behalte das unbedingt bei. Auch Alkohol oder „nur ab und zu kiffen“ sind keine Lösung zur Selbsttherapie, sondern können deine Symptome wieder verstärken.

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir mitgeben, dass die Psyche der allermeisten jungen Menschen, mit einem ähnlichen Konsumverlauf und Problemen, wie dir wieder stabil wird, wenn du die oben genannten Punkte befolgst.

Es ist keine Schande, dir dabei Hilfe zu holen. Du musst da nicht alleine durch. Sinnvoll wäre z. B.:

  • eine Suchtberatung (auch wenn du aktuell nicht konsumierst)
  • oder eine **Psychologin / Therapeut*in**, der/die Erfahrung mit Jugendlichen und Drogenfolgen hat

Dort kannst du gemeinsam klären, was das genau war und was dir hilft – ohne abgestempelt zu werden.

Wenn du magst, kannst du mir auch per Direktnachricht schreiben – ich kann dich gerne unterstützen, eine passende wohnortnahe Anlaufstelle zu finden.

Sonst melde dich bei Bianca Luxi, sie ist Sozialarbeiterin bei Yo:DA & FreD und auf Jugendsuchtberatung spezialisiert. Hier wirst du wärmstens und ohne Druck aufgenommen.

Tel: 089 28701165

E-Mail: [email protected]

Alternativ gibt es unter https://www.suchtberatung.digital/ auch digitale Angebote.

Viele Grüße und alles Gute,

Patrick von Team Mindzone

https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Hallo User12464r,

Danke für deine Offenheit und es ist gut, dass du dir Unterstützung suchst. Das, was du beschreibst, ist nach einer so schweren Überdosierung nicht ungewöhnlich.

Vorab: Du bist nicht „verrückt geworden“ und es gibt Hoffnung, auch wenn sich im Moment - auch aufgrund des langen Zeitraumes - vieles festgefahren anfühlt.

Nach einer lebensbedrohlichen Meth-Überdosierung hätte damals unbedingt eine psychologische Nachsorge stattfinden müssen. Dass das nicht passiert ist, ist nicht deine Schuld. Unser Gesundheitssystem ist nicht voll umfänglich auf Illegalisierung Substanzen und die Wirkungen vorbereitet. Das bedeutet, man muss sich oft selbst kümmern, um die individuell passende Hilfe zu bekommen. Diese versäumte Nachsorge kann und sollte jetzt nachgeholt werden. Symptome wie Derealisation („in deiner eigenen Welt“), Lichtempfindlichkeit, Angst, Paranoia oder Trigger durch Erinnerungen passen eher zu anhaltenden psychischen Folgen eines Drogentraumas (z. B. trauma- oder angstbezogene Störungen) als zu einer dauerhaften Psychose – das kann aber nur fachlich abgeklärt werden.

Ganz wichtig: Bitte konsumiere aktuell keine Substanzen – auch Alkohol oder Cannabis sind kein Weg zur Selbsttherapie. Sie können die Symptome langfristig verstärken und die Verarbeitung blockieren, auch wenn sie sich kurzfristig entlastend anfühlen.

Du solltest eine oder mehrere dieser Anlaufstellen kontaktieren:

  • Suchtberatung (auch wenn du aktuell nicht konsumierst – sie kennen genau solche Verläufe)
  • Psychotherapie, idealerweise mit Erfahrung in Trauma, Substanzfolgen oder Angststörungen
  • ggf. eine psychiatrische Abklärung, nicht um dich „abzustempeln“, sondern um dich gezielt zu entlasten

Dass du dir wünschst, „wieder wie früher zu sein“, zeigt, wie viel dir dein Leben bedeutet. Soll ich ein Ereignis prägt einen Menschen ein Leben lang – aber mit einer ausreichenden Bearbeitung kann dein Leben wieder ruhig, stabil und frei von den beschriebenen Symptomen werden. Der richtige Weg ist kein Alleingang, sondern Unterstützung anzunehmen. Über die Symptome und das Geschehen zu sprechen, wirkt viel besser, als sich mit Substanzen weiter zu betäuben - auch wenn es der schwierigere Weg ist und mehr Eigeninitiative erfordert.

Aus deinem Text lese ich auf jeden Fall heraus, dass du bereit bist, das anzugehen.

Falls du mir per Direktnachricht verrätst, in welchem Postleitzahlengebiet du wohnst, kann ich dich gerne unterstützen, eine geeignete Anlaufstelle zu finden. Alles kann nichts muss, melde dich gerne.

Viele Grüße,

Patrick von Team mindzone
https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Hi,

raus machen sobald du den Beginn der Wirkung spürst.
Oder wegwerfen und Nikotinfrei weiterleben.

Viele Grüße

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Hi Tito1947,

stark von dir , dass du dich für deinen Mitschüler informierst. Deine Sorgen sind absolut berechtigt.

Nein – Kokain ist kein Weg, um sich besser zu fühlen oder mit Mobbing klarzukommen. Es macht nicht wirklich selbstsicher, sondern oft nervös, aggressiv oder unkontrolliert. Das kann die Situation in der Schule sogar verschlimmern.

Drogen lösen keine Probleme, sie überdecken sie nur kurz. Danach wird es meist schwerer. Dein Mitschüler empfindet dann wahrscheinlich mehr Stress und legt ein Verhalten an den Tag, das das Mobbing noch fördert. Es klingt so, als ob sich dein Mitschüler durch Drogen ein cooles Image aufbauen will. Das kann ihm sein restliches Leben teuer zu stehen kommen. So jung schon mit Drogen anzufangen, und vor allem, weil andere einen mobben, ist wirklich fatal.

Mobbing wird nicht von alleine aufhören, auch nicht, wenn dann Mitschüler lernt, die anderen zu ignorieren, oder "stärker" wird.

Was wirklich hilft, ist Unterstützung:

  • mit Eltern, Vertrauenslehrer*innen oder der Schulsozialarbeit sprechen
  • sich Hilfe holen, statt alles allein auszuhalten

Sich Hilfe zu suchen ist stärker, als zu Drogen zu greifen. Dein Mitschüler verdient Unterstützung. Mobbing geht garnicht. Das hat schnell ein Ende, wenn die Situation der Schule gemeldet wird.

Wenn er sich selbst nicht traut, kannst du es beiläufig irgendjemand eErwachsenen erzählen. Die Person wird dann aktiv und du bist nicht die "Petze".

Es wäre wirklich Mega stark von dir, wenn du für ihn ein stehst. Wenn du noch irgendwelche Fragen zum Vorgehen hast oder sonst irgendwie Unterstützung willst, melde dich gerne bei mir. Ich bin Sozialarbeiter und nehme mir gerne Zeit.

Ganz liebe Grüße,

Patrick von Team mindzone

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Hallo Anonym10303277,

Es ist sehr gut, dass du dich in deinem Alter schon dieser Frage stellst und deinen Konsum nicht einfach ungefiltert weiterlaufen lassen willst.

Schau mal hier: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/sucht/zehn-gruende-aus-der-sucht-auszusteigen

Aus deinem Profil heraus lese ich, dass du wahrscheinlich psychisch belastet bist. Kann es sein, dass du dich unter Substanz Einfluss einfach freier und besser fühlst? Falls ja machst du es wie viele andere jugendliche. Du nutzt die Substanzen um besser im Leben klarzukommen.

Es wird dir wahrscheinlich sehr schwer fallen, Drogen und Medikamente wegzulassen, auch wenn du weißt, was du bei Konsumstopp alles gewinnst. Wenn du so jung schon eine Konsumgeschichte hast, dann reicht es nicht, sich einmal kurz mit der Thematik auseinander zu setzen. Es wäre wirklich am besten, wenn du dir professionelle Unterstützung suchst.

Du hast wahrscheinlich große Angst davor, weil dir deine Mutter schon gedroht hat, dich einzuweisen. Absolut verständlich, das klingt wirklich hart. Es gibt aber auch noch andere Wege professionelle Unterstützung zu bekommen. Zum Beispiel kannst du dich anonym und kostenlos an eine Jugendberatung wenden. Du kannst den Kontakt jederzeit beenden, falls das für dich nichts ist, aber mal anrufen lohnt sich. Hier ein Kontakt: Bianca Luxi ist Sozialpädagogin und im Projekt Yo:DA & FreD von Prop e.V. auf die Beratung von jugendlichen spezialisiert. Du kannst sie ganz unverbindlich anrufen und dir Infos einholen. Hier ihre Kontaktdaten

Tel: 089 28701165

E-Mail: [email protected]

Wenn du die Unterstützung holst, tust du etwas für dich und nimmst deiner Mama mit ihren Drohungen den Wind aus den Segeln. Wenn du dich jetzt mit deinem Konsum auseinandersetzt, bedeutet das auch nicht, dass du sofort nie wieder konsumieren darfst. Du lernst viel mehr die Gründe, warum du konsumierst zu verstehen und anders damit umzugehen. °

Hier noch ein lesenswerter Artikel, der die Schwierigkeiten am Beispiel Cannabis ganz gut beschreibt. Wie gesagt, es braucht echte Strategien, um nachhaltig Kontrolle über den eigenen Konsum zu bekommen. https://www.drugcom.de/newsuebersicht/topthemen/starker-wille-reicht-nicht-strategien-erhoehen-die-chancen-fuer-den-ausstieg-aus-dem-drogenkonsum/

Falls ich irgendwas für dich tun kann, melde dich gerne. Auch wenn du Fragen hast :)

Viele Grüße,

Patrick von Team mindzone

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Hi,

sehr gut, dass du das nicht einfach weiterlaufen lässt, sondern dir Unterstützung suchst. Danke, dass du das so ehrlich schreibst. Dass du mit 14 selbst merkst, dass sich eine Nikotinabhängigkeit entwickelt hat, ist ein guter Schritt.

Was du beschreibst, ist leider nichts Ungewöhnliches, die meisten der heute Abhängigen haben in deinem Alter erste Erfahrungen gesammelt.

Vielleicht helfen dir folgende Infos:

Nikotinsucht ist eine echte Abhängigkeit und wird als Verhaltensstörung behandelt, einmal abhängig ist es keine reine Willenssache nachhaltig auf Nikotin zu verzichten. Es braucht eine Auseinandersetzung mit dem Thema und für dich passende Strategien, um mit Situationen umzugehen, in denen dir zum Beispiel eine Zigarette angeboten wird.

Der Entzug kann unangenehm sein, bspw. Unruhe und Reizbarkeit, ein starkes Verlangen kann auch Wochen nach Konsumstopp noch plötzlich auftreten.

Allein damit zu kämpfen ist wirklich schwer – Unterstützung anzunehmen kann wirklich gut helfen.

Wichtig ist, dass du jetzt dran bleibst, es nicht einfach weiterlaufen zu lassen. Du hast verschiedene Möglichkeiten. Sprich, falls du jemanden hast mit einer erwachsenen Vertrauensperson (Eltern, ältere Geschwister, Schulsozialarbeit, Lehrer:in). Hol dir professionelle Hilfe, z. B. über eine Suchtberatungsstelle für Jugendliche - hier ein Kontakt: Bianca Luxi ist Sozialpädagogin und im Projekt Yo:DA & FreD von Prop e.V. auf die Beratung von jugendlichen spezialisiert. Du kannst sie ganz unverbindlich anrufen und dir Infos einholen. Hier ihre Kontaktdaten

Tel: 089 28701165

E-Mail: [email protected]

Wenn du magst, kannst du auch anonym mit Profis sprechen, z. B. bei einer telefonischen oder Online-Beratung speziell für junge Menschen. https://www.suchtberatung.digital/

Du musst da nicht alleine durch, und es ist absolut möglich, das Nikotion hinter dir zu lassen – auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt. Dass du das Problem erkennst, ist bereits der erste und wichtigste Schritt.

Ich bin Sozialarbeiter im digitalen Streetwork. Melde dich gerne bei Fragen.

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone

https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Hallo giovannini,

Es ist absolut nachvollziehbar, dass du dich jetzt schlecht fühlst und Schuldgefühle hast. Mach dich nicht fertig, das Geld und der Stoff sind jetzt weg und sowas kann passieren.

Vielleicht kannst Aus der Situation etwas Gutes machen, in dem du sie als Anlass zur ehrlichen Selbstreflexion nutzt. Wenn man schon das letzte Geld für Substanzen ausgibt und danach Schuldgefühle hast lohnt es sich innezuhalten und sich zu fragen:

Tut mir mein Konsum gerade wirklich gut – oder kostet er mich mehr, als er mir gibt?

Hier einige weitere Fragen, die dir dabei helfen können:

https://mindzone.info/gesundheit/konsumreflexion/

Hier kannst du ohne Bewertung schauen, welche Rolle Drogen aktuell in deinem Leben spielen und ob du etwas verändern möchtest.

Versuch jetzt, dir etwas Gutes zu tun (essen, schlafen, rausgehen), statt dich weiter zu bestrafen. Wenn du merkst, dass du öfter dein letztes Geld für Drogen ausgibst, wäre es ein starkes Zeichen, dir Unterstützung zu holen.

Ich bin Sozialarbeiter im digitalen Streetwork. Melde dich gerne bei Fragen oder Unterstützungsbedarf.

Viele Grüße,

Patrick von Team mindzone
https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Theoretische Frage zur Kombination von ADHS-Medikation und Benzodiazepinen (Bedarf)?

Mich interessiert eine fachliche Einschätzung zu folgender theoretischer Konstellation:

Bei ausgeprägter ADHS-Symptomatik besteht im Alltag eine deutliche Einschränkung der Konzentration, Belastbarkeit und Funktionsfähigkeit. Unter nicht-stimulierenden Ansätzen (z. B. antidepressiver Medikation) zeigt sich nur eine begrenzte Wirkung, während stimulantienbasierte Therapien in der Vergangenheit eine klare funktionelle Verbesserung gebracht haben.

Parallel dazu kann es in seltenen Phasen zu starker psychischer Überlastung mit ausgeprägter innerer Anspannung kommen, bei der kurzfristig wirksame angstlösende oder dämpfende Medikamente erfahrungsgemäß stabilisierend wirken.

Mich interessiert rein theoretisch:

ob und unter welchen engen medizinischen Voraussetzungen eine Kombination aus einer ADHS-Medikation (z. B. Stimulanzien) und einem Benzodiazepin ausschließlich als Notfall-/Bedarfsmedikation diskutiert wird,

wie Fachleute das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer solchen Konstellation einschätzen,

und welche Alternativen typischerweise geprüft werden, um Funktionsfähigkeit zu erhalten, ohne Risiken unnötig zu erhöhen.

Mir geht es ausdrücklich nicht um Selbstmedikation, Dosierungen oder konkrete Verschreibungen, sondern um eine theoretische, fachliche Einordnung, wie sie in der psychiatrischen Praxis oder Leitlinien diskutiert wird.

Über sachliche Einschätzungen von Personen mit medizinischem Hintergrund oder entsprechender Erfahrung würde ich mich freuen.

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Hallo,

da kann ich mich den anderen hier nur anschließen. Eine wirklich passende Einschätzung kann dir nur jemand geben, der oder die deine Psyche voll umfänglich fachlich einschätzen kann. Selbst ein Arzt mit top Wissen zu ADHS und Medikamenten der dich nicht kennt, kann dir auch nur bedingt etwas passendes sagen.

Besprich das mit der Stelle, die dich und dein ADHS behandelt.

Alles Gute dir!

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Hi ZollDurchsucher,

Danke, dass du so offen schreibst. Es ist sehr mutig, dass du dir Hilfe suchst. Was du beschreibst, ist ernst, aber du bist nicht so verloren, wie du dich gerade fühlst. Dass du in letzter Zeit täglich Kokain konsumierst und nicht einfach aufhören konntest, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich bereits eine psychische Abhängigkeit entwickelt hat. Das ist kein persönliches Versagen, sondern eine typische Wirkung dieser Substanz. Kokain in hoher Reinheit - wie das im Darknet üblich ist - erzeugt einen ziemlich starken Nachlegedrang und starke depressive verstimmungen, wenn man den Konsum nach einer längeren Phase einstellt.

Wenn du deinen Konsum einstellen willst, befolge folgende Schritte:

Deinstalliere deinen Daknet Zugang. Das macht es dir schwerer an Stoff zu kommen.

Sieh zu, dass du nichts mehr zu Hause hast, und stelle dich darauf ein, dass du einige Tage ziemlich stark depressiv verstimmt sein kannst. Das geht wieder vorbei, wenn sich dein Botenstoffhaushalt im Gehirn wieder normalisiert hat und dauert bei Kokain circa ein bis drei Wochen.

Sei dir bewusst, dass du immer mal wieder den Drang bekommen kannst, wieder zu bestellen. Dieser Drang geht vorbei, wenn du dich dann mit was schönem ablenkst.

Sieh zu, dass dir in der nächsten Zeit nicht langweilig wird. Mache etwas mit nicht-konsumierenden Freunden aus, Pflege deine Hobbys, mach Sport, triff deine Familie und schlage gemeinsame Zeit vor.

Und wenn's mal schwer werden sollte, Kopf hoch und durchhalten. Du bist nicht alleine. Melde dich immer gerne auch direkt bei mir.

Zu deiner Frage, was passieren kann, wenn du weiter konsumierst und ob du dich mit irgendwas angesteckt hast kann dir niemand eine abschliessende Antwort geben. Kokain kann gerade bei Jugendlichen Herz, Gehirn und Psyche stark belasten. Häufige Folgen sind starke Unruhe, Angst, Schlafprobleme, depressive Abstürze, Lernschwierigkeiten, und ein hohes Risiko für Herzprobleme. Du kannst Probleme mit dem Gesetz bekommen und evtl. deinen Führerschein nicht mit 18 machen, weil du erst eine medizinisch psychologische Untersuchung machen musst, falls du mal erwischt wirst. Da Kokain oft gestreckt ist, weiß man nie genau, was man zusätzlich zu sich nimmt. Um Risiken beim Konsum zu senken, hält man sich an Safer Use Regeln für nasalen Konsum: nur eigenes Ziehröhrchen, keine Geldscheine, saubere Unterlage, saubere Hände, regelmäßig lange Konsumpausen, damit die Nasenschleimhaut und das Immunsystem sich wieder regenerieren.. dann ist das Risiko sich mit Hepatitis oder anderen Infektionen anzustecken recht gering.

Akzeptiere bitte, dass du noch viel zu jung für Drogen bist. Selbst für Erwachsene sind solch stark wirksame Mittel höchst problematisch. In der Jugend ist das Ganze noch viel gefährlicher.

In Deutschland kannst du dir auch unter 18 anonym und vertraulich Hilfe holen, ohne dass deine Eltern automatisch informiert werden. Suchtberatungsstellen und Beratungsangebote für Jugendliche unterliegen der Schweigepflicht. Du musst das nicht alleine schaffen. Dir jetzt unkompliziert zu helfen, genau dafür ist unser -recht gutes- Hilfesystem da.

Hol dir jetzt Unterstützung, zum Beispiel über die Nummer gegen Kummer (116111) oder eine Suchtberatungsstelle für Jugendliche. Ich habe dir einen Kontakt angehängt, an den du dich ganz zwanglos wenden kannst auch wenn du nicht aus München bist. Bianca wird dich vertrauensvoll begleiten. Alternativ melde dich bei mir per PN dann schauen wir, welche Stelle bei dir vor Ort passend ist. Bleib bei deinem Weg dir Hilfe zu suchen. Es kommen wieder bessere Zeiten.

Prop e.V. - Yo:DA & FreD

Bianca Luxi, Sozialpädagogin

Pettenkoferstr. 32, 80336 München

Tel: 089 28701165

E-Mail: [email protected]

Ich bin Sozialarbeiter im digitalen Streetwork. Wir arbeiten akzeptierend und unser Angebot ist kostenlos. Hier mehr Infos zu unserem Projekt. https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/ Melde dich immer gerne.

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone

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Hi,
gib dir Zeit. Bleib bei Kaffee und kuchen wenn dir das deinen Konsumdruck befriedigt. Dein Gehirn muss ich erst an die neue Situation ohne Alkohol und Zigaretten gewöhnen. Das dauert Wochen bis Monate. Wenn sich das eingependelt hat, wirst du ganz automatisch auch weniger Kaffee und Kuchen zu dir nehmen.

Bleib dran und durchhalten. Das wird von Woche zu Woche besser:)

Frohe Weihnachten

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Hi,

eigene Erfahrungen habe ich keine, kenne mich aber berufsbedingt ein wenig aus. Zu Pregabalin und Tianeptin gibt es durchaus Berichte, dass sie Angst und soziale Phobie kurzfristig lindern können. Gerade Pregabalin wirkt oft schnell angstlösend, weshalb sich viele Menschen damit im Alltag zunächst stabiler oder sozial sicherer fühlen. Gleichzeitig sind das stark wirksame Medikamente, bei denen sich mit der Zeit Gewöhnung, Abhängigkeitstendenzen oder nicht selten ein verstärken der Angst entwickeln können – besonders, wenn sie dauerhaft oder ohne enge ärztliche Begleitung eingesetzt werden.

Deshalb werden diese Medikamente in der Regel eher als zeitlich begrenzte Unterstützung in akuten Phasen gesehen und nicht als alleinige Langzeitlösung. Aus fachlicher Sicht ist es sinnvoll, parallel oder vorrangig psychotherapeutisch an der sozialen Phobie zu arbeiten (z. B. Verhaltenstherapie, begleitete Exposition, Arbeit an Angstmustern), weil dort die Ursachen angegangen werden und die Effekte nachhaltiger sind.

Medikamente können helfen, in besonders staken Fällen "therapiefähig" zu werden – die eigentliche Veränderung passiert aber meist durch Therapie und eigenes Arbeiten an der Angst.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Melde dich gerne bei Fragen.

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone
https://mindzone.info/beratung/digital-streetwork/

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Hi,
nach ein paar einzelnen Einnahmen ist eine körperliche Abhängigkeit sehr unwahrscheinlich. Diese entsteht bei Benzodiazepinen meist erst nach regelmäßigem, längerem Konsum.

Was aber früh auftreten kann, ist eine psychische Gewöhnung: Man merkt, dass Alprazolam Angst oder Unruhe stark lindert, und fühlt sich ohne die Wirkung wieder angespannter oder schlechter. Das kann sich wie ein „Entzug“ anfühlen, ist aber oft eher eine Reaktion auf das Wegfallen der beruhigenden Wirkung.

Echte körperliche Entzugssymptome (z. B. Zittern, starkes Schwitzen, Krampfanfälle) sind nach gelegentlicher Einnahme sehr unwahrscheinlich. Trotzdem gilt: Schon dieses Erleben ist ein Warnsignal, weil Benzodiazepine schnell psychisch bindend sein können.

Jedenfalls ist es gut, das du dich deinen Bedenken stellt und dich informieren möchtest. Wenn du dir bereits solche Gedanken machst solltest du große Vorsicht mit Benzodiazepinen walten lassen und lieber nicht mehr - außer nach zwingend erforderlicher medizinischer Anordnung - konsumieren.

Viele Grüße,

Patrick Dresen von Team Mindzone

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So unterschiedlich, wie es unterschiedliche Menschen gibt. Jeder Mensch hat ganz eigene Motivationen, sollte ein Alkoholproblem entstehen.

Deine Frage ist unglücklich gestellt. Sie lässt die Sichtweise zu, dass Menschen mit Alkoholproblem eine einheitliche, "kranke" Persönlichkeit durch ihre Abhängigkeit haben. Dem ist allerdings nicht so. Menschen mit einem Alkoholproblem sind vordergründig Menschen und ihr Substanzproblem ist nur ein Teil, der sich neben vielen Anderen Einflüssen auf ihre Persönlichkeit auswirkt..

Es gibt ganz unterschiedliche Ausprägungen zum Begriff "Alkoholiker". https://dassuchtportal.de/alkoholsucht/alkoholiker-typen/?utm_source=chatgpt.com

Zu guter Letzt ist die Persönlichkeit eines Menschen nur ein Teil, der begünstigen kann, dass sich eine Abhängigkeit ausprägt. Stichwort Suchtdreieck

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone

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Hi,

deine Frage liest sich ziemlich besorgniserregend, auch der Kommentar mit den Messern. Auch die Fragen, die du mit deinem Profil gestellt hast... Ich habe das Gefühl, dass dich gerade sehr viel beschäftigt und du nicht wirklich weißt, wie du mit allem umgehen sollst. Es ist jetzt ein guter Zeitpunkt dir echte Unterstützung zu suchen und zuzulassen.

Du musst mit deinen Problemen wirklich nicht alleine sein. Es gibt viele junge Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind und eine Beratungsstelle kann hier absolut helfen. Dort wirst du gehört und ernst genommen.

"Gutefrage.de" ist nicht die passende Plattform.

Unter diesem Link kannst du ganz einfach die nächste Stelle finden. https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis/

Wenn du eine digitale Beratung willst, kannst du auch hier suchen: https://www.suchtberatung.digital/

Ich bin Sozialarbeiter im digitalen Streetwork. Melde dich gerne bei Unterstützungsbedarf oder Fragen.

Viele Grüße,

Patrick von Team Mindzone

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Hi,

ich hab dir Strategien, um über Weihnachten abstinent zu bleiben zusammengefasst. Unten sind einige Webseiten angegeben, wo nochmal ausführlicher darauf eingegangen wird. Du hast wie es scheint bereits gesundheitliche Beschwerden wegen dem Konsum. Gut, dass du eine Reduktion anstrebst! Wenn die Gesundheit leidet, ist Abstinenz keine Übertreibung, sondern sinnvoller Selbstschutz. Dir läuft nichts weg und Weihnachten kann auch ohne Rausch schön werden.

Diese Innere Haltung kann es dir leichter machen:

  • Klare Entscheidung vorab treffen: „Ich trinke nicht.“
  • Fokus auf das Warum: Gesundheit braucht jetzt Schutz und du willst deine Challenge schaffen

Wenn Alkohol angeboten wird:

  • Kurz & ohne Rechtfertigung: „Nein danke, ich trinke keinen Alkohol.“
  • „Mir tut Alkohol gesundheitlich nicht gut.“
  • Nachfragen freundlich beenden: „Das ist gerade wichtig für mich.“

Strategien für weniger Nachfragen:

  • Eigenes alkoholfreies Getränk mitnehmen.
  • Glas immer gefüllt halten.
  • Pausen einplanen, notfalls früher gehen.

Bei starkem Verlangen

  • Verlangen kommt in Wellen → 10 Minuten abwarten. Das geht wieder weg!
  • Atmung verlangsamen (länger aus- als einatmen).
  • Ablenkung + Bewegung.
  • Einer Vertrauensperson schreiben.
  • wenn nichts hilft, den Ort verlassen
Gute & hilfreiche Webseiten zur Auseinandersetzung mit dem Thema
  • BZgA – Alkohol? Kenn dein Limit

https://www.kenn-dein-limit.de

  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

https://www.dhs.de

  • Anonyme Alkoholiker

https://www.anonyme-alkoholiker.de

  • Sucht & Drogen Hotline (kostenlos) Tel. 01806 313031

https://www.sucht-und-drogen-hotline.de

Falls du Fragen oder Unterstützungsbedarf hast, melde dich gerne.
Alles Gute dir und halte durch :)

Patrick von Team Mindzone

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