Was für Steuern?

Es gibt eine CO2-Abgabe, d.h. ein Preisaufschlag, der dafür verwendet wird, die Kosten zu decken, die der Staat damit hat, Klimafolgeschäden zu beseitigen. Also bspw. zur Wartung der Infrastruktur, die aufgrund höherer Temperaturen und stärkeren Niederschlägen höheren Belastungen ausgesetzt ist oder Ernteausfälle, für die Landwirte kompensiert werden müssen. Das ist auch sinnvoll. Ich sehe schließlich nicht ein, dass mit meinen Steuern Kosten bezahlt werden, für die andere Leute, die täglich Fleisch futtern oder dicke SUVs für jede bescheuerte Kurszstrecke durch die Gegend fahren, stärker verursachen als ich. Wenn's den Leuten zu teuer wird, können sie ja die 2 km am Samstagmorgen auch mit dem Fahrrad zum Bäcker fahren...

...zur Antwort

Von welchem Zeithorizont spricht Herr Prof. Latif da? Der Kontext dieses Zitats ist völlig opak.

Wir leben im Jahr 2026. Die Winter sind schon extrem ausgedünnt. Als jemand, der seit der Kindheit Wintersport betreibt, kann ich das bestätigen. In der Zeit, in der das Zitat Professor Latifs entstand, konnte ich auf der schwäbischen Alb noch viele Skitage pro Saison an den kleinen Liftanlagen wie bspw. in Albstadt sammeln. Inzwischen muss man darum fürchten, im Bregenzerwald oder im Montafon genug Schnee für eine solide Skisaison zu haben (da wird halt mit Kunstschnee nachgeholfen).

Aber für Klimawissenschaftler wie Herrn Prof. Latif sind die 26 Jahre seit 2000 nur ein Teil des Gesamtbildes. Europa will erst in etwa 20 Jahren klimaneutral sein, d.h. der anthropogene Klimawandel wird noch ein ganzes Weilchen weiter angetrieben. Lass uns also 2050 nochmal über dieses Zitat reden.

...zur Antwort

Ein paar Tage Frost sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass permanent Temperaturen gemessen und miteinander verglichen werden und man darauf basierend einen Klimawandel zweifelsfrei feststellen kann (und darüber hinaus auch dessen Ursachen bestens versteht).

Bei konsequenter Technologieoffenheit hätte es Atomkraftwerke in Ländern ohne Atomwaffenprogramm nie gegeben. Wenn wir über Technologieoffenheit reden wollen, müssen wir beachten, dass weltweit Investoren von SMR-Projekten und auch atomaren Großprojekten abspringen, weil die Kosten zu hoch sind. Gleichzeitig sehen wir, dass ideologisch verblendete Regierungen wie die momentane US-Administration aggressiv gegen Großprojekte zur erneuerbaren Stromproduktion vorgehen, obwohl hier die Firmen völlig freiwillig investieren. Der anthropogene Klimawandel ist überdies kein wichtiges Argument gegen Atomkraft - aber gegen Atomkraft gibt es halt andere sichthhaltige Argumente, allen voran die hohen Kosten. Das war halt zuletzt in Deutschland nicht das große Problem, weil die Atommeiler schon abgeschrieben waren. Aber wehe, wenn man neu hätte investieren müssen (und genau deshalb sind sich die deutschen Stromanbieter inzwischen auch einig, dass es in Deutschland auch unter dem Druck einzelner politischer Parteien keine rein privatwirtschaftlichen Investitionen in AKWs mehr geben wird.)

...zur Antwort
Nein

Tatsächlich kenne ich in dem Feld aus Verpflichtungen zwischen Kernfamilie, Großfamilie, Beruf, Ehrenamt und Sport auch Phasen, in denen es wirklich anstrengend sein kann, richtigen Sport (seit der Geburt meiner Tochter betreibe ich viel Laufsport, zuvor habe ich viele zeitintensivere Sportarten gemacht) zu treiben und ggf. sogar richtige Trainingspläne umzusetzen. Ich muss zugeben, dass ich nicht alle meine sportlichen Ziele erreiche, bspw. wenn ich versuche, auf einer Laufveranstaltung eine neue Bestzeit zu schaffen. Wenn man zahlreiche Trainingspausen hat, weil die Tochter im Herbst eine Erkältung nach der anderen aus der Kita mitbringt, dann ist das doof, aber das Leben besteht halt auch aus sowas. Dennoch merke ich spätestens nach einer Woche Sportpause, wie sehr ich mich auf sportliche Betätigung freue und priorisiere die Rückkehr in bspw. meinen Trainingsplan wieder höher.

Trotzdem kann man Bewegung (die ja nicht gleich Sport sein muss) in den Alltag integrieren. Das ist meiner Meinung nach grundsätzlich eine Frage der Gewohnheit und viele Menschen haben sich schlichtweg daran gewöhnt, sich unzureichend zu bewegen. Ich will diesen Menschen auch keinen Vorwurf machen. Nicht jeder hat das Glück, das ich habe, in der Kindheit dabei unterstützt worden zu sein, regelmäßig Sport zu treiben und viele Jahre meines Berufslebens in Städten gelebt zu haben, in denen es sehr aktive Sport-Communities gibt. Aber wer sich wirklich sportlich aktivieren will, findet auch Zeit dafür, davon bin ich überzeugt.

...zur Antwort

Nein, wenn man 30 Minuten joggt, joggt man 30 Minuten. Da ändert sich nichts an der Zeit.

Wenn man (warum auch immer) vier kg mehr Kleidung mit sich rumträgt, dann wird man halt langsamer. Das heißt, in den 30 Minuten kommt man bei gleicher Intensität nicht mehr so weit.

Vier kg Klamotten sind allerdings ein Wort. Ich glaube nicht, dass meine Winter-Laufklamotten überhaupt insgesamt so schwer sind.

...zur Antwort

Erstmal die Frage: Was meinst du denn mit "Laufen"? Joggen-Laufen oder Spazieren/Wandern?

Ich habe zu meinem Glück (noch) keine Erfahrungen mit Gelenksverletzungen und Arthrose, aber in meinem Umfeld gibt es Leute, die darunter leiden und ich selbst habe viel Erfahrung mit dem Laufen, auch als jemand, der sich mit Trainingsprinzipien auseinandersetzt.

Die Furcht vor Erkrankungen aufgrund von Bewegungsmangel motiviert viele, etwas zu tun. Man beobachtet aber die Leute oft dabei, zu viel auf einmal zu wollen. Anfänger trainieren gerne mal zu oft und zu intensiv. Man kann nicht einfach von Null auf Hundert das Trainingspensum steigern. Jemand, der vorher so gut wie nichts gemacht hat, wird seinen Bewegungsapparat und eventuell auch sein Herzkreislaufsystem überfordern, wenn er plötzlich drei, vier Mal die Woche jeweils eine Stunde trainiert. Nun weiß ich nicht, ob das auf dich zutrifft, ich kenne ja deinen Hintergrund und deine generellen körperlichen Voraussetzungen nicht, aber ich habe bspw. jemanden in meinem Umfeld der nach einer vierwöchigen Abnehm-Reha mit dem Joggen begonnen hat und mich drei Monate später nach einem Trainingsplan für einen Halbmarathon gefragt hat (den ich dieser Person natürlich nicht erstellt habe, das wäre zu viel auf einmal). Die Person hat trotzdem weitertrainiert und stolz ihre Erfolge geteilt, ein weiteres halbes Jahr später wurde schließlich eine Knieprothese fällig.

Mit einer diagnostizierten Arthrose und sowieso in unserem Alter (ich bin ein Jahrgang unter dir) sollte man vor der Aufnahme eines Trainingsprogramms meiner Meinung nach definitiv mit einem qualifizierten Arzt sprechen. Das gilt sowohl für den Zusammenhang mit der Arthrose, aber auch für die Überprüfung des Herzkreislaufsystems. In unserem Alter ist das bei gewissen Risikofaktoren bereits ein Thema. Idealerweise schließt man sich auch mal mit einem Sportmediziner kurz, der nicht nur die Leiden versteht sondern dir auch verschiedene Sportarten vorschlagen kann. Vielleicht empfiehlt man dir ja bspw. Radfahren oder Schwimmen anstelle von Laufen oder den regelmäßigen Besuch eines Fitnesstudios.

Wichtig: Bei Schmerzen ist grundsätzlich Schonen angesagt. Du verbesserst nichts an deiner Situation oder an deiner Gesundheit, wenn du dir wehtust und deinen Körper stresst, indem du ihm nicht die Zeit gibst, sich von Entzündungen zu erholen. Dann solltest du dir ein Alternativprogramm überlegen, bei dem du keine Schmerzen hast. Und wenn's nur ein paar Situps zu Hause sind...

...zur Antwort
Die Klimaexperten haben doch vorhergesagt dass es nie wieder schneien würde bei uns und wir bald alle verbrennen.

Das hat nie irgendein Klimaexperte für das Jahr 2026 vorausgesagt.

Haben die Experten ein neues Klima entdeckt

Nein. Wir befinden uns in einem sehr schnellen Klimawandel, d.h. das Klima verändert sich global aufgrund menschgemachter Antriebe sehr schnell aus vergleichsweise stabilen (d.h. langsamen Änderungen unterworfenen) Verhältnissen vor Beginn dieser Antriebe zu voraussichtlich irgendwann wieder vergleichsweise stabilen Verhältnissen nach der Phase, in der die Antriebe und deren Rückkopplungen wirken. In dieser Phase des Wandels wird es auch immer wieder in unseren Breitengraden Schnee geben. Allerdings immer seltener (und das kann man bereits beobachten, ich bin seit 30 Jahren Wintersportler und da informiert man sich jedes Jahr laufend über die Schneelage) und die Wahrscheinlichkeit für komplett schneefreie Winter steigt rapide an.

...zur Antwort

Man muss nicht.

Die Gestaltung eurer Hochzeitsfeier ist euer Ding. So ein typischer "Standard-Tanz" wie der berühmte Hochzeitswalzer passt gut in ein klassisches "Ball"-Ambiente, mit einem mehr oder minder strengen Protokoll, an dem sich die Leute früher gerne orientiert haben. Daher dürften die älteren Leute das tatsächlich so erwarten. Aber who cares? Ist ja eure Feier, sie soll euch Spaß machen.

Ihr solltet euch halt fragen, wie ihr gerne feiern wollt, was euer Stil ist und wie ihr gerne mit euren Gästen interagiert. Da könnte es schon hilfreich sein, euren Gästen etwas Musik zum Tanzen zu bieten. Es müssen ja auch keine Standards sein, ihr könnt ja auch einfach Partymusik wählen, zu der man zusammen mitsingen und ohne feste Schrittfolgen mittanzen kann. Wenn ihr keinen Eröffnungstanz macht, solltet ihr halt kommunizieren (oder eure Trauzeugen eine Ansage machen lassen), wenn die Tanzfläche eröffnet ist.

...zur Antwort

Ich habe während und nach meinem Ingenieursstudium bei einem Entwicklungsdienstleister in der Automobilbranche und nach meinem zweiten Studium (Materialwissenschaften, also eher Naturwissenschaft) als Prozessingenieur in der Anlagenentwicklung für die Halbleiterbranche gearbeitet. Aktuell arbeite ich an meiner Promotion in Ingenieurwissenschaften an einer Uni.

Wie sieht mein Arbeitsalltag aus?

  • In der Automotive bestand der Hauptteil meiner Arbeit darin, Versuchsaufbauten und Versuchsressourcen (Teststrecken, Klimakammern, etc.) zu planen. Ich hatte sehr klar umrissene Aufgaben und technische Innovation fand kaum statt, da ich die erforderlichen Informationen für diese Planungen aus Lastenheften und in Abstimmungsmeetings nahm. Es ging also mehr ums Projektmanagement. Mit Innovationen kam ich eher in Berührung, wenn man mal mit Zulieferern sprach, die irgendwelche neuen Produkte anbieten wollten. Der technischste Teil war die Zusammenfassung der Versuchsberichte aus dem Labor, die ich für bspw. Projektmanager oder höhere Tiere aufbereiten musste.
  • Im Anlagenbau war mein Tätigkeitsfeld deutlich vielfältiger und ich konnte meine technischen Skills besser einsetzen. Mitunter, weil das Unternehmen kleiner war und man in der Halbleiterbranche viel näher am neuesten Stand der Technik ist (wo die Automotive in Deutschland mit ihrem Festhalten an veralteter Technologie hinsteuert, sieht man ja gerade leider sehr deutlich und das war schon der Grund, warum ich sie vor 12 Jahren verlassen habe). Ich war zuständig für die Erstellung von Lastenheften und Spezifikationen als Fachmann für die Prozesse, musste aber die Erfüllung dieser Spezifikationen gleichzeitig in von mir geplanten Versuchen und Tests sicherstellen und die Ergebnisse auswerten und interpretieren. Dazu gehörte auch ein tieferes mathematisches Verständnis und die Kommunikation dieses Verständnisses an das Management großer Kunden (bspw. TSMC) von Prozessparametern, die aufgrund der speziellen Prozessabläufe ganz anders verstanden werden mussten als es der Kunde aufgrund der ihm bekannten Maschinen tat. Außerdem konnte ich in dieser Zeit mein Aufgabenfeld erweitern, bspw. mich sehr intensiv in die Elektronenmikroskopie einarbeiten und hatte auch die Möglichkeit, Ideen zu verfolgen, die am Ende auch mal nicht umgesetzt wurden.

Aber mal konkret so ein Beispieltag: Man kommt morgens ins Geschäft, setzt sich mit einem Kaffee ins Büro, plant ein bisschen den Tag, basierend auf Mails und Notizen aus den Meetings des vergangenen Tages. Oft hat man morgens schon ein Jour-Fixe, um mit anderen Fachbereichen zusammenzukommen und einen kurzen Status ans Projektmanagement abzugeben. Anschließend kommt oft operative Arbeit, d.h. man schreibt Versuchs- oder Auswerteprogramme bzw. setzt diese im Labor in die Tat um. Wenn man in den Laborversuchen aussagekräftige Ergebnisse ermittelt hat, dokumentiert man die Parameter zusammen mit Bildern, entwickelt Diagramme und zum Ende der Versuchsreihe (kann mehrere Tage dauern) erstellt man einen Bericht. Ich persönlich habe gerne Berichte geschrieben, um alle Details zu erfassen und danach bspw. Präsentationen für Meetings erstellt. Andere Kollegen haben aber auch von Anfang an Powerpoint für die Dokumentation verwendet. Dokumentationssprache ist meistens Englisch, in Meetings redet man aber oft Deutsch.

Mir persönlich gefällt das Berufsfeld sehr, weil ich eben nicht nur am Schreibtisch sitze sondern auch mit ziemlich coolen Maschinen arbeiten kann und wertvolle Ergebnisse generiere, die ich als solche auch "fühlen" kann.

...zur Antwort
Es war wärmer als heute

nope. Es war wärmer als in den Jahrhunderten davor und den Jahrhunderten danach. Aber selbst in jenen Regionen, in denen es während der mittelalterlichen Warmzeit warm war, ist es heute mindestens so warm, eher wärmer.

Auch die Tatsache, dass "jetzt" irgendwelche vergletscherten Pässe freischmelzen sagt nicht direkt, dass es früher mal wärmer war. Gletscherdicken von mehreren 10 Metern brauchen viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, um abzuschmelzen. Das System ist relativ träge, d.h. selbst wenn wir jetzt den anthropogenen Klimawandel aufhalten würden, würde das Klima ausreichen, um noch viel Gletschereis den Bach runtergehen zu lassen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche weitere lokale Faktoren, die auf Gletscherwachstum und -Rückgang einwirken. Der Säntisgletscher "Groß Schnee" hat beispielsweise in den 2010er Jahren einen Weg wieder freigegeben, der irgendwann in den 1970ern unterm Eis verschwunden ist, einfach weil in der Zwischenzeit die Niederschlagsmengen in Form von Schnee größer waren als der erwärmungsbedingte Gletscherschwund. Römische Gebirgspässe, die jetzt freischmelzen, sagen also nur aus, dass es vor ein paarhundert Jahren mal regional wärmer und/oder trockener war als es in den vergangenen paar Jahrzehnten irgendwann einmal wieder war. Man kann daraus schließen, dass es inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wärmer ist als damals.

...zur Antwort

Die Prognose stammt aus dem Jahr 2000.

Tatsächlich haben in den vergangenen Jahren (ich erinnere mich an 2018 und 19) festsitzende Omega-Wetterlagen dazu geführt, dass kurzzeitig so viel Schnee fiel, dass man das einen ganzen Winter lang nutzen konnte (ich habe in jener Zeit bspw. viele richtig gute Skitouren machen können). Dennoch ist Schneefall in Höhen unter 1000 m inzwischen eher die Ausnahme geworden. Aus meiner Kindheit kenne ich noch zahlreiche Skiliftanlagen auf der schwäbischen Alb (in meinem direkten Umfeld, das ich als Schüler ohne Führerschein nachmittags erreichen konnte, befanden sich mindestens vier Anlagen), die auch mehrere Wochen pro Winter ohne künstliche Beschneiung betrieben werden konnten. Das ist inzwischen nicht mehr möglich.

...zur Antwort

Überhaupt einen Halbmarathon zu finishen ist schon ambitioniert.

Alles Weitere ist eine Frage der Vorbereitung und der Ausgangslage. Während eine Person vielleicht vorher schon eine beachtliche Anzahl an 5 und 10 km Rennen absolviert und auch dort schon einige persönliche Bestzeiten geschafft hat, kann so jemand bei seinem/ihrem ersten Halbmarathon durchaus im Spitzenfeld landen. Andererseits kann eine Person, die erst mit Mitte 30 zum ersten Mal im Leben regelmäßig Sport macht und sich zur Motivation die Halbmarathondistanz als Ziel setzt, meinetwegen vier Mal die Woche trainieren, was schon als ambitioniert gelten darf, und trotzdem im hinteren Mittelfeld über die Ziellinie laufen.

...zur Antwort
Nein - es stimmt schlicht nicht

Es ist ein bisschen arg zu kurz gegriffen, bei einer Frage zum globalen Klima nur Daten über Deutschland abzugreifen.

Deutschland liegt in der kühlgemäßigten Zone und unterliegt daher wechselnden Einflüssen aus dem Nordatlantik (Island, Norwegen bspw. mit Jahresniederschlagswerten von 1000 - 2000 mm) und den Subtropen (Jahresniederschlagswerte von unter 500 mm). Besonders warm ist es bei uns meistens aufgrund von trockenem Hochdruckeinfluss aus den Subtropen, bei dem es allenfalls bei ausreichend vorhandener Bodenfeuchte zu lokalen Wärmegewittern kommt, während niederschlagsreiches "Landregen"-Wetter eher auch mit kühleren Temperaturen aus dem Nordatlantik einhergeht. Durch den voranschreitenden anthropogenen Klimawandel ist zudem damit zu rechnen, dass sich (auf der nördlichen Hemisphäre) eher die Subtropen nach Norden ausbreiten als die Polarregionen nach Süden. Du schreibst ja selbst von einer zunehmenden Austrocknung der Böden im Sommerhalbjahr, was ja auch in den Daten nachvollziehbar ist. Woher soll also das Wasser für den Niederschlag kommen, wenn es während der zunehmenden Hitzewellen im Rahmen von Hochdruck-Wetterlagen nicht ausreichend zur Verfügung steht, auch wenn die Luft aufnahmefähiger ist? Trotz der weiterhin gültigen Clausius-Clapeyron-Theorie ist es in Mitteleuropa also plausibel, dass die Niederschlagsmengen sogar zurückgehen, während es global betrachtet niederschlagsreicher wird. Nichtsdestotrotz zeigt die oben verlinkte Studie, die explizit zwischen Gewittern (Niederschlag + Blitze, blaue Linie im Diagramm) und Landregen (nur Niederschlag, rote Linie) unterscheidet, dass höhere Temperaturen über dem Boden auch zu höheren Niederschlagsraten (mm/h) führen.

Erst, wenn wir das Ganze global betrachten, sehen wir, dass sich auch mehr Wasser im Wetterkreislauf befindet und zu höheren NIederschlagsmengen führt.

Bild zum Beitrag

...zur Antwort

Bin M und hätte kein Problem damit. Da ich selbst Trailrunning betreibe, bin ich auch regelmäßig mit solchen Hosen auf Wanderwegen unterwegs.

...zur Antwort

Kletterschuhe muss man immer anprobieren. Einfach auf Empfehlung ein Modell zu kaufen ist ziemlich riskant. Und selbst, wenn die Schuhe im Laden passen, ist das kein Garant dafür, dass man sie einen Abend lang in der Kletterhalle tragen kann (selbst wenn man zwischendurch immer in Flipflops schlüpft) - ich hab' da schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht.

Fürs Klettern auf dem Niveau würde ich ganz bequeme, aber dennoch gut sitzende Kletterpatschen nehmen. Bei mir ist das der La Sportiva Mythos. Bei 7ern am Fels (hauptsächlich Kalk) und dem einen oder anderen 8er in der Halle, die mir gelegentlich auch gelingen, hatte ich noch nie das Gefühl, dass es am Schuh lag, wenn ich was nicht geschafft habe. Aber wie gesagt, renn' jetzt bitte nicht los und kauf' dir den sondern lass dich im Fachgeschäft beraten, sag', was dir wichtig ist, lass dir mehrere Schuhe zeigen und probiere sie an Übungstritten aus.

...zur Antwort

Meine Skitourenausrüstung checken. Vielleicht kann's ja bald endlich losgehen. Der Winter ist heuer ja über nen Monat zu spät.

Ja, für zu Hause hab' ich ein paar Dosenessen im Regal, ein paar Kartuschen für den Campingkocher, falls mal der Strom ausfällt. Ist aber generell unwahrscheinlich.

...zur Antwort

Ich habe lange Zeit den Baumwoll-Hüttenschlafsack aus dem DAV-Shop verwendet und war sehr zufrieden, hatte den auch auf einigen 3- und 4000er Touren dabei. Klar, irgendwann hat sich die Gelegenheit ergeben und ich bin günstig an einen viel leichteren Seidenschlafsack gekommen. Was hat das mit irgendeiner "Klassifikation" unter Alpinisten zu tun? Leichtes Gepäck ist Komfort, aber wenn du mit einem 15 kg Rucksack die Zeitangaben verfehlst, werden dir zwei Kilo weniger Gepäck auch nicht dabei helfen.

...zur Antwort