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Kann ich mich als rein Deutscher oder nur als Paßdeutscher identifizieren?

Ich kam 2012 als 11-jähriger Rumäne nach Deutschland. Die Unterschiede waren für mich bereits immens. Die Kindheit wurde stark beeinflusst, mein Bekanntenkreis aus Rumänien schrumpfte mit jedem vergangenen Jahr Stück für Stück. Das Gefühl einer Zugehörigkeit in einer neuen Gesellschaft akzentuierte sich mehr und mehr. Die Herausforderungen kamen, aber gleichzeitig zum Paket mit der neuen Entwicklung.

Die deutsche Sprache beherrschen, einen soliden Schulabschluss erwerben, eine zukunftsorientierte Ausbildung machen und die Fortbildung anschließend fortsetzen. Nach 15 Jahren merke ich nun aber, wie die alte Bindung mit dem Ursprungsland einfach nachgelassen hat und mich eher als wertvoller Deutscher siehe. Beides, staatsbürgerschaftlich und kulturell. Für mich ist Rumänien ein Ausland geworden. Literally.

Nun kämpfe ich ideologisch mit der Generation meiner Eltern, die vor der kommunistischen Revolution 1989 geboren wurden. Würde ich mich innerhalb eines rumänischen Kreises als Deutscher bezeichnen, empfange ich sofort ein kaltes Mitgefühl und Erstaung. Mein rumänischer Pass wurde meinerseits freiwillig abgegeben und alle rumänische Unterlagen in deutsche nachbeurkundet mit Staats- und Dienstsiegel der Bundesrepublik.

Was denkt ihr?

Würde man eine Person wie ich als rein Deutscher identifizieren oder nur als Paßdeutscher?

Paßdeutscher 68%
Rein Deutscher 32%
Leben, Europa, Schule, Familie, Geschichte, Sprache, Deutschland, Politik, Kultur, Recht, Gesetz, Psychologie, Ausländer, Herkunft, Migration, Nationalität, Rassismus, AfD

Ist folgendes für euch moralisch verwerflich oder noch vertretbar? Seht ihr darin einen Betrug oder fällt das eher unter 'tja, selber schuld'?

Mit 15 machte mir ein Mitschüler das Angebot, mir meine getragenen Slips abzukaufen.

Meine spontane Reaktion war: "Verpiss dich, du ekelhafter Creep! Quatsch mich nie wieder an!"

Eigentlich war damit die Sache für mich auch schon wieder erledigt und unter 'just another day unter spermaverkrusteten Wixern' abgehakt (dickpics, frage nach nudes, "versehentliche" Grabscher, vermeintliches Slut-Shaming und ähnliche Formen des Mobbings weil man eben kein sexuelles Interesse hatte... alles schon gehabt und in der Wiederholung max resignierend).

So weit, so gut..... bis ich meinen älteren Bruder davon erzählte. Der so:"Da ist ne Menge Geld drin". Ich so:"Das ist maximal eklig und das weiß dann sofort jeder". Er dann wieder:"Wenn ich mir was überlege, bei dem nix rauskommt und auch niemand deine getragenen Slips in die Wixkriffel bekommt, bist du dann dabei?". Ich dann so wieder:"OK, weil das eh nicht funktioniert.".

Sein Plan: er trägt die Slips, da er kein Problem damit hat, wenn sich jemand seinen Intimgeruch unter die Nase hält und damit sich das nicht rumm spricht, gibt es die Slips nur unter der Bedingung, wenn mir der Käufer ein intimes Geheimnis anvertraut, das noch peinlicher ist, wenn es sich rumm spricht.

Ich dazu: "Viel zu kompliziert und umständlich. Das funktioniert nicht"

Er:" Nein, ganz simpel und einfach: Der Käufer soll ein Vid aufnehmen, in dem er onaniert und es dir schicken. Als Sicherheit, damit er nichts ausplaudert, weil du sonst das Vid an sämtliche Kontakte weiterleitest.

Nichts davon hat mich überzeugt: a) nicht Mal ein notgeiler Wixer lässt sich darauf ein, b) ich habe null Interesse daran, die Wixvids zu checken und c) die checken doch auch, dass die Slips nach Eiern riechen.

Mein Bruder: zu a) ich kenne notgeile Wixer besser wie du, war selbst mal einer, zu b) ich checke das, zumindest kurz und zu c) du bist doch auch gespannt und neugierig ob das funktioniert.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich war gespannt.... und es lief darauf hinaus, dass "meine" Slips über 2 Jahre an insgesamt 7 eklige Creeps verkauft wurden und mein Bruder so 10 bis 20 Tage im Monat mit Damenslips durch die Gegend lief.

Und nein, nicht ein einziges Mal wurde es in Frage gestellt, dass es sich nicht um den Intimgeruch einer Frau handeln könnte 🤣🤣🤣. Außerdem einige nie gesehene WixVids, die ich vor kurzem nur zu gerne gelöscht habe.

Und nun eure Meinung dazu...

Glaube die Story nicht 46%
Keine Sternstunde, aber vertretbar 15%
Option 9 12%
Absolut verwerflich 8%
Geschieht denen Recht 8%
Ausnutzung an armen creepy Wixern 4%
Schäm dich 4%
Richtig so 4%
Betrug, der bestraft gehört 0%
Damenunterwäsche, Fetisch, Sprache, Geruch, Perversion, Slip

Gutes Deutsch – nur dann bekommst du eine Wohnung!

Um an eine Sozialwohnung zu kommen, soll die deutsche Sprache als Kriterium in den Vordergrund rücken. Das hat sich zumindest der neue Klagenfurter Vize-Bürgermeister Patrick Jonke vorgenommen.

Er fordert, dass die Vergabe von Gemeindewohnungen bei ausländischen Bewerbern an deren Deutschkenntnisse gekoppelt wird.

Konkret handelt es sich um eine Bindung an ein A2-Sprachzertifikat. Auf diesem Niveau sollte es möglich sein, sich mit einfachstem Deutsch zu verständigen.

B1 Niveau in Deutsch wird in Villach benötigt

Allein ist Jonke mit seinem Vorhaben jedoch nicht – auch kein Vorreiter, denn in Villach gilt diese Regelung bereits. Hier soll die Messlatte sogar auf das B1-Niveau angehoben werden, damit man sich einfach über vertraute Themen und persönliche Interessen unterhalten kann. Die Anhebung soll schon im nächsten Gemeinderat beschlossen werden, so der "Standard".

Auch in der Stadt Salzburg sind die Gemeindewohnungen an die Deutschkenntnisse gekoppelt. Dort gibt es für einen B1-Nachweis bis zu zehn Zusatzpunkte pro Erwachsenen. Das ist aber nicht nur auf ausländische Wohnungssuchende beschränkt, sondern gilt auch für heimische Werber, die etwa kurz vor der Pensionierung stehen. 60- bis 70-Jährige müssen dann ihr Volksschulzeugnis suchen und vorlegen.

Auch von der Stadt Wels abgeschaut

Die Forderung dürfte sich Jonke zudem beim Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) abgeschaut haben. Um dort eine Wohnung zu bekommen, wird ein A2-Nachweis benötigt. In anderen großen Städten, wie etwa Graz, gibt es aktuell aber keine derartigen Verschärfungspläne.

In Innsbruck tritt mit 1. Juni zudem ein neues Vergabekonzept in Kraft, das anders als Klagenfurt den Zugang sogar erleichtert. Demnach sei kein dauerhafter Aufenthaltstitel mehr erforderlich.

Debatte gibt's auch in Wien

In der Bundeshauptstadt stand diese Debatte vor fünf Jahren im Raum. Vor der Gemeinderatswahl 2020 erklärte die ÖVP, dass sie den Erhalt einer Wohnung im Gemeindebau an entsprechende Deutschkenntnisse knüpfen wollen.

Soll in deutschen Städten diese Regelung auch eingeführt werden?
Bild zum Beitrag
Ja 51%
Nein 49%
Islam, Schule, Familie, Geld, Wirtschaft, Sprache, Bildung, Recht, Gesetz, Ausländer, CDU, Die Grünen, FDP, Flüchtlinge, FPÖ, Migration, Muslime, Österreich, AfD, ÖVP

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