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Sollte die Kapitalertragssteuer in Deutschland auf 50% erhöht werden?

So könnten Sparer*innen dazu bewegt werden die gesetzliche Rente oder die Riesterrente zu nutzen statt an der Börse zu spekulieren.

Kurzantwort: Ja – und zwar gestern.

Langantwort (für alle, die bei „Kapitalertragssteuer“ nervös den Taschenrechner umklammern):

Eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf 50 % wäre kein Angriff auf „die fleißigen Sparer“, sondern ein notwendiger Akt sozialer Hygiene. Jahrzehntelang wurde uns eingeredet, dass private Börsenspekulation quasi ein Akt der Altersvorsorge-Zivilcourage sei. Spoiler: ist sie nicht. Sie ist vor allem eines – individuelle Risikoauslagerung auf Kosten der Solidargemeinschaft.

Wer ernsthaft glaubt, dass eine Gesellschaft stabiler wird, wenn Millionen Hobby-Daytrader lieber ETFs anhimmeln als die gesetzliche Rente zu stärken, hat das Konzept von Solidarität ungefähr so gut verstanden wie ein FDP-Parteitag den Begriff „Gemeinwohl“.

Eine hohe Kapitalertragssteuer hätte gleich mehrere wohltuende Effekte:

  1. Lenkungswirkung statt Spielcasino
  2. Wenn Börsengewinne nicht mehr steuerlich hofiert werden, verlieren sie ihren Status als vermeintlich alternativlose Altersvorsorge. Plötzlich wirken gesetzliche Rente und selbst die oft belächelte Riester-Rente gar nicht mehr so „unsexy“. Willkommen zurück im System, liebe Leistungsträger.
  3. Demokratie statt Depot-Darwinismus
  4. Kapitalmärkte belohnen nicht Fleiß, sondern Kapital. Wer viel hat, bekommt mehr. Wer wenig hat, darf „Finanzbildung“ googeln. Eine hohe Besteuerung von Kapitalerträgen ist daher kein Neid, sondern Demokratieschutz.
  5. Entlastung derer, die nicht spekulieren können
  6. Pflegekräfte, Erzieherinnen, Verkäuferinnen – sie alle finanzieren über ihre Arbeit den Laden, während andere passiv Rendite kassieren. Eine 50-%-Steuer wäre ein Mindestmaß an Fairness.

Natürlich wird jetzt reflexartig gewarnt:

„Dann wandert das Kapital ab!“

Ja, und mein Einhorn parkt gerade vor der Tür. Kapital ist erstaunlich standorttreu, wenn Infrastruktur, Rechtsstaat und Absatzmärkte stimmen. Deutschland bietet all das – nur eben ohne Rendite-Wellnessprogramm.

Am Ende geht es um eine einfache Frage:

Wollen wir Altersvorsorge als kollektive Aufgabe oder als neoliberales Selbstoptimierungsprojekt?

Wer bei 50 % Kapitalertragssteuer Schnappatmung bekommt, sollte sich vielleicht fragen, warum Gewinne aus Geld weniger zur Gesellschaft beitragen sollen als Gewinne aus Arbeit. Spoiler: Dafür gibt es kein gutes Argument – nur sehr laute Interessen.

Leben, Arbeit, Finanzen, Steuern, Geld, Wirtschaft, Rente, Menschen, Deutschland, Politik, Kultur, Recht, Gesellschaft

⚫️🔴🟡 Bundesregierung schiebt erstmals seit 10 Jahren wieder Syrer ab - Meinungen?

Deutschland hat erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder einen syrischen Staatsbürger in sein Herkunftsland abgeschoben. Der Mann, Jahrgang 1988, war in Nordrhein-Westfalen wegen besonders schweren Raubs, Körperverletzung und Erpressung verurteilt worden. Nun wurde er von der Bundespolizei nach Damaskus gebracht und den syrischen Behörden übergeben.

Der Schritt gilt als wichtiger Symbolakt in der deutschen Migrationspolitik. Im aktuellen Koalitionsvertrag hatten CDU und CSU durchgesetzt, dass Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien wieder möglich werden, zunächst bei Straftätern und Gefährdern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betonte in diesem Zusammenhang, dass Straftäter Deutschland verlassen müssten und sprach von „Kontrolle, Konsequenz und klarer Kante“ gegenüber Kriminellen.

Innerhalb der Bundesregierung war der Kurs zu Abschiebungen nach Syrien umstritten. Außenminister Johann Wadephul hatte zuletzt Zweifel geäußert und auf die Zerstörung des Landes hingewiesen. Dennoch setzte sich die Linie des Innenministeriums durch. Parallel zu den bereits eingeleiteten Rückführungen nach Afghanistan markiert die Abschiebung nach Syrien einen weiteren Schritt in der Neuausrichtung der deutschen Rückführungspolitik.

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Richtig und überfällig 78%
Nicht vertretbar aktuell 15%
Gemischte Meinung 7%
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Kann ich mich als rein Deutscher oder nur als Paßdeutscher identifizieren?

Ich kam 2012 als 11-jähriger Rumäne nach Deutschland. Die Unterschiede waren für mich bereits immens. Die Kindheit wurde stark beeinflusst, mein Bekanntenkreis aus Rumänien schrumpfte mit jedem vergangenen Jahr Stück für Stück. Das Gefühl einer Zugehörigkeit in einer neuen Gesellschaft akzentuierte sich mehr und mehr. Die Herausforderungen kamen, aber gleichzeitig zum Paket mit der neuen Entwicklung.

Die deutsche Sprache beherrschen, einen soliden Schulabschluss erwerben, eine zukunftsorientierte Ausbildung machen und die Fortbildung anschließend fortsetzen. Nach 15 Jahren merke ich nun aber, wie die alte Bindung mit dem Ursprungsland einfach nachgelassen hat und mich eher als wertvoller Deutscher siehe. Beides, staatsbürgerschaftlich und kulturell. Für mich ist Rumänien ein Ausland geworden. Literally.

Nun kämpfe ich ideologisch mit der Generation meiner Eltern, die vor der kommunistischen Revolution 1989 geboren wurden. Würde ich mich innerhalb eines rumänischen Kreises als Deutscher bezeichnen, empfange ich sofort ein kaltes Mitgefühl und Erstaung. Mein rumänischer Pass wurde meinerseits freiwillig abgegeben und alle rumänische Unterlagen in deutsche nachbeurkundet mit Staats- und Dienstsiegel der Bundesrepublik.

Was denkt ihr?

Würde man eine Person wie ich als rein Deutscher identifizieren oder nur als Paßdeutscher?

Paßdeutscher 68%
Rein Deutscher 32%
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Was tun gegen aggresive Frau und ihr Kind?

Mein Bruder (13) wird von einem Jungen aus seiner Klasse schikaniert. Oder zumindest geraten die beiden öfter mal aneinander und mein Bruder wehrt sich meistens nur, was ich auch gut finde. Einmal hat der Junge z.b die Schuhe von meim Bruder in die Mülltonne geschmissen, worauf mein Bruder ihn dann geschlagen hat. Daraufhin gabs dann die erste Beschwerde der typischen Helikopter Mutter, natürlich auch Vorsitzend in irgendeinem irrelevanten Rat wie immer und ein ernstes Gespräch mit angeblich beiden. Wir wissen alle wie das Gespräch bei dem Jungen wohl ausgesehen hat...
Jedenfalls geht das ganze jetzt endgültig zu weit, denn sie will ANZEIGE wegen einem weiteren Vorfall erstatten, und das geht einfach zu weit, wenn man bedenkt, dass das nachhaltig der Zukunft meines Bruders schaden kann.

Mein Bruder hat an einem Sportprojekt gearbeitet und dafür Matten genutzt. Der Junge hat ihm die Matten wegnehmen wollen, was mein Bruder natürlich nicht auf sich hat sitzen lassen. Dann haben die sich wohl um die Matte gestritten, der Junge ist hingefallen, und hat sich minimal am Kopf verletzt, soweit ich weiß nur ein Kratzer, für den die Mutter übrigens ins Krankenhaus mit ihm ist xD
So und wegen dem Ding hat die Mutter jetzt irgendne Konferenz gefordert oder so ein Bullshit, und will wohl Anzeige erstatten dazu ist sie wohl auch gut befreundet mit einer Lehrerin, was die Sache nicht einfacher macht.
Ich finde das alles maximal peinlich und frech, abschließend kann man sagen dass Täter wieder geschützt, und Opfer vor den Zug geworfen werden.

Jedenfalls wollte euch einfach mal fragen was ihr dazu sagt, wie ihr handeln würdet oder auch was man dagegen tun kann.

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Ist die AfD Schuld am aktuellen Schneechaos in Deutschland?

Die Alternative für Deutschland trägt seit Jahren dazu bei, das Vertrauen in staatliche Daseinsvorsorge systematisch zu untergraben. Sie bekämpft Investitionen in Infrastruktur, diffamiert öffentliche Ausgaben als „Verschwendung“ und diskreditiert jede Form von präventiver Politik als ideologisch motiviert.

Das hat reale Folgen.

Wo die Verantwortung beginnt

1. Kaputtgesparte Strukturen kosten im Ernstfall Leben

Winterdienst, Rettungsdienste, Bahn, Straßenmeistereien und Katastrophenschutz sind keine abstrakten Verwaltungseinheiten. Sie entscheiden im Extremfall darüber,

  • ob Straßen rechtzeitig geräumt werden,
  • ob Rettungskräfte durchkommen,
  • ob Menschen bei Kälte erreichbar bleiben.

Eine Politik, die jahrelang Personalabbau, Budgetkürzungen und Privatisierung fordert oder rechtfertigt, trägt Mitverantwortung, wenn diese Systeme im Ernstfall versagen.

2. Vorsorgefeindlichkeit ist keine Meinung, sondern Risiko

Die AfD lehnt Klimaanpassungspolitik weitgehend ab oder verharmlost Extremwetter als „normale Schwankungen“.

Das bedeutet konkret:

  • weniger Vorbereitung
  • weniger Szenarienplanung
  • weniger Investitionen in Resilienz

Wenn dann Menschen im Schneechaos erfrieren, verunglücken oder nicht rechtzeitig medizinisch versorgt werden, ist das kein „Schicksal“, sondern das Ergebnis politischer Prioritäten.

3. Verantwortung endet nicht bei direkter Verursachung

Niemand behauptet ernsthaft, eine Partei habe Schnee fallen lassen.

Aber Politik wird an ihren Folgen gemessen, nicht an ihren Ausreden.

Wer jahrelang fordert, den Staat zu schwächen, darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn genau dieser geschwächte Staat Menschen nicht mehr schützen kann.

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Achtung - zu wenig Arbeit wurde normalisiert

Eines der mächtigsten Manager Deutschlands fordert das Ende der Selbstzufriedenheit in Europa. Ex-Manager Paul Achleitner warnt er vor der „Droge charismatischer Führung“. Gespräch mit der "Presse"

"Wir haben uns mit der Illusion zufriedenstellender Minderleistung abgefunden"

Q: Kann Europa noch Standortpolitik? (sinngemäß)

A: In einer Welt, in der die beiden Supermächte USA und China ihre Interessen so konsequent vertreten, muss auch Europa entsprechend auftreten. Industriepolitik darf sich allerdings nicht im Kleinklein verlieren, sondern muss zuverlässige Rahmenbedingungen setzen.

Q: Passen diese Rahmenbedingungen noch, oder wurden diese etwa durch den Green Deal verzerrt?

Die Rahmenbedingungen bedürfen einer Ergänzung in zwei entscheidenden Faktoren: Sicherheit und Wachstum. Wir benötigen interne und externe Sicherheit, die in einer Art und Weise gefährdet ist, wie wir sie in den vergangenen 60 Jahren nicht gekannt haben. Und es muss endlich wieder richtiges Wachstum geben.

Q: Den Wachstumspfad hat Europa nicht erst jetzt, sondern vor 20 Jahren verlassen. Deutschland büßte seinen Wohlstand in der Ära Merkel ein.

A: Natürlich kann man sich auch darauf konzentrieren, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Es hilft uns aber nicht weiter. Wir müssen nach vorne marschieren und uns fragen: Was kann man tun?

Was denkt ihr darüber?

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Textstellen sind Zitate aus dem Artikel, abrufbar unter diesem Link. Die Zitate dienen der inhaltlichen Auseinandersetzung im Sinne des § 51 UrhG (Zitatrecht). Die Rechte am Originaltext liegen beim jeweiligen Rechteinhaber.

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Wieso müssen Männer Frauen oder vor allem Mädchen ihren Schwanz ungefragt im Internet zeigen?

Letztens hatte ich ein Gespräch mit einer Azubine (sie ist 17) auf Arbeit und hat mir erzählt und gezeigt was sie so auf Snapchat für Nachrichten bekommt. Und das ist ja wirklich widerwärtig.

Da wird sie die ganze Zeit angemacht oder noch Schlimmer bekommt Penisbilder oder noch nicht Schlimmer, denken irgendwelche Jochens oder Jürgens Ü50 das es eine gute Idee ist mehrere Videos zu schicken wo dich sich einen runterholen.

Wenn sie darauf ablehnend antwortet, wird sie einfach auf das dreckigste persönlich beleidigt.

Und es sind ja nicht nur Männer es sind auch (angeblich) Frauen.

Ich als Mann war auch mal davon betroffen aber das war absolut nichts dagegen.

Also Mal ganz ehrlich, vielleicht gibt es ja solche Sozialversager hier auf dieser Seite und könnten mir folgendes erklären:

Wieso machst du das? Was bringt dir das Menschen sexuell im Internet zu belästigen? Was erhofft man sich wenn man Bilder von deinem kleinen Penis irgend jemanden schickt?

Hast du irgendwelche Probleme das du so Pech beim Denken hast? - Bist du vielleicht Mal auf den Kopf gefallen, wurdest du mal mit Lack gestillt oder ist dir mal die Gabel beim Essen in dein Hirn gerutscht?

...

Zusatzfrage: Was macht man dagegen außer zu melden und zu blocken, damit bestraft man ja niemanden nachhaltig und ich vermute wenn man eine Anzeige erstattet potenziell gegen Unbekannt geht das doch eh unter oder nicht?

LG

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Frisör hat Haare zerstört. Welche Rechte habe ich?

Hallo ich war vor 3 Tagen bei einem Frisör und die Haare sind absolut nicht so geworden wie ich sie wollte.💔

Ausgangslage: ich hatte dunkelbraune Haare, die ich noch nie gefärbt habe. Sie waren sehr gesund und ich hab sie immer gut gepflegt.

Absprache mit Frisörin: ich hab ihr gesagt ich will einen blonden Balayage mit natürlichen Übergang zum Ansatz. Ich hab ihr auch die Inspo Bilder (unten Bilder davon) gezeigt und sie meinte sie macht einen Mischung aus den beiden mit dem Ansatz nicht so weit unten wie bei dem ersten aber nicht so hoch wie beim zweiten.

Prozess: schon während dem Färben kamen mir einige Sachen im Salon unprofessionell und chaotisch vor. Beispielsweise meinte die Frisörin ich soll etwas 10 Minuten einwirken lassen und in der Zwischenzeit hat sie einem anderen Kunden die Haare geschnitten. Über 20 Minuten später hat sie es erst ausgewaschen. Beim Färben selber sind die Folien immer wieder verrutscht (ich denke das könnte der Grund für die unschönen Balken sein, die ich beim Ansatz habe). Ansonsten wurden mir auch einige Haare im Prozess herausgerissen aber da ist mir bewusst das das bei Blondieren üblich ist.

Endergebnis: die Frisörin hat mich am Anfang gefragt ob ich die Haare glatt lassen will oder Locken haben will. Ich meinte ich will sie glatt lassen aber sie hat mich dann davon überzeugt, dass ich sie lockig mache. Bevor sie die Haare gelockt hat (also nach dem Föhnen im glatten Zustand) wurde mir das Ergebnis noch nicht gezeigt. Und als die Haare fertig gelockt waren sollte ich schnell bezahlen. 206€ + ich hab noch Trinkgeld gegeben.

Die Haare sind alles andere als Balayage sehen eher aus wie lang herausgewachsene und schlecht blondierte Haare. Der Gelbstich ist auch enorm plus oben beim Ansatz ist es teilweise auch Orange.

Als ich die Haare dann zuhause im glatten Zustand sah konnte ich nicht mehr aufhören zu weinen. Das Gelb ist mir schon davor im Salon aufgefallen aber ich dachte mit Silbershampoo geht das weg aber so wie sie jetzt sind kann Silbershampoo da leider auch nichts retten.😭

Lösung: ich werde jetzt zu einem neuen Frisör gehen, der mir empfohlen wurde und mir meine Haare wieder zurück zu meiner Naturfarbe färben (das Ganze kostet natürlich wieder viel Geld und schädigt die Haare enorm). Garantie ob ich wieder zu meiner alten Farbe zurück komme gibt es auch keine aber so wie ich jetzt aussehe will ich nicht vor die Haustüre gehen. Mir ist bewusst, dass es nur Haare sind aber ich bin sowieso eine sehr unsichere Person und jetzt so auszusehen finde ich Horror. Ich konnte die letzten Tage nicht schlafen und in den Spiegel will ich auch nicht sehen.

Meine Frage: gibt es eine Möglichkeit (ich wohne in Österreich), dass ich mein Geld oder einen Teil wieder zurück bekomme?
Ich bin Schülerin und habe sowieso kein Geld diese Haare konnte ich mir nur wegen Weihnachten leisten deshalb ist der Verlust von so viel Geld schlimm.

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Koalition will Alkohol teurer machen: "Zum Schutz von Jugendlichen" - Meinungen?

In Deutschland ist Alkohol im EU-Vergleich besonders günstig - nur in Italien sind die Preise noch niedriger. Gesundheitspolitiker von SPD und CDU sehen darin ein Risiko für Jugendliche und Menschen mit hohem Alkoholkonsum. Sie bringen nun höhere Preise als Instrument der Prävention ins Gespräch.

Der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis verweist auf internationale Erfahrungen, nach denen maßvolle Preiserhöhungen den riskanten Konsum senken können. Die Steuersätze auf Alkohol seien seit Jahren kaum angepasst worden und hätten ihre Lenkungswirkung verloren. Aus der Union fordert Simone Borchardt eine zweckgebundene Alkoholsteuer, deren Einnahmen gezielt in Prävention, Suchtberatung und Therapie fließen sollen.

Unterstützung kommt auch aus der Ärzteschaft: Vertreter der Hausärzte begrüßen den Ansatz, Mehreinnahmen in Maßnahmen für einen gesunden Lebensstil und eine bessere Versorgung zu investieren. Hintergrund der Debatte sind aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, nach denen Alkohol im deutschen Einzelhandel im Oktober rund 14 Prozent unter dem EU-Durchschnitt lag. Damit zählt Deutschland zu den Ländern mit den niedrigsten Alkoholpreisen in Europa.

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Ist die AfD Schuld an den Stromausfällen in Berlin?

Stromausfälle sind kein Zufall – sie sind politisches Klima

Wer jetzt reflexartig behauptet, die AfD habe „nichts mit den Stromausfällen in Berlin zu tun“, verkennt die eigentliche Dimension dieses Problems – oder will sie bewusst nicht sehen. Demokratie wird nicht nur durch konkrete Taten beschädigt, sondern vor allem durch das politische Klima, das solche Taten erst denkbar macht.

Seit Jahren arbeitet die AfD systematisch daran, Vertrauen in staatliche Institutionen zu delegitimieren: Parlamente, Verwaltungen, Medien, Wissenschaft – alles wird als „System“, „Altparteienkartell“ oder „Versagerapparat“ diffamiert. Wer ständig erzählt, der Staat sei unfähig, die öffentliche Daseinsvorsorge zu sichern, darf sich nicht wundern, wenn genau diese Infrastruktur zum Ziel von Angriffen wird. Worte haben Folgen.

Natürlich hat kein AfD-Abgeordneter persönlich ein Kabel angesägt. Aber politische Verantwortung endet nicht beim Schraubenzieher. Wer permanent Ängste schürt, Krisen herbeiredet und staatliche Handlungsfähigkeit systematisch untergräbt, trägt Mitverantwortung für eine Gesellschaft, in der Eskalation normalisiert wird. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine demokratische Binsenweisheit.

Gerade im Energiebereich hat die AfD über Jahre hinweg ein Narrativ kultiviert, das auf Rückschritt, Blockade und Ressentiment setzt: gegen Energiewende, gegen Klimaschutz, gegen Investitionen in Resilienz. Wer moderne Infrastruktur ideologisch sabotiert, darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn genau diese Infrastruktur verwundbar wird.

Demokratie heißt nicht nur, Gesetze einzuhalten. Demokratie heißt auch, Verantwortung für die gesellschaftlichen Nebenwirkungen der eigenen Rhetorik zu übernehmen. In diesem Sinne ist die AfD nicht Opfer der Debatte, sondern Teil des Problems. Und wer das ausspricht, betreibt keinen „Meinungsterror“, sondern demokratische Hygiene.

Denn der Schutz der Demokratie beginnt dort, wo wir aufhören, politische Brandstifter für die Rauchentwicklung verantwortlich zu machen – aber nicht für das Feuer.

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Der wirtschaftliche Trend wurde verpennt?

... darum ist es angesichts drohender Massenarbeitslosigkeit und damit einhergehender Massenarmut unerlässlich, in die Gesundheit der Bevölkerung zu investieren. Armut bedeutet immer auch Krankheiten und schlechtere medizinische Versorgung. Um die Menschen leistungsfähiger zu machen oder um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten, sollte es eine sehr gute medizinische Versorgung geben, dazu gehört auch, dass man bspw Homöopathie wieder als Kassenleistung anbietet. Alles, was kranken Menschen geholfen hat, sollte möglichst kostengünstig angeboten werden.

Dazu könnte auch Ernährungsberatung gehören.

Ebenfalls sollte der Nahrungsgehalt heimischer Obst- und Gemüsesorten optimiert werden, um eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen zu gewährleisten. Man sollte mehr Forschung darin stecken, wie ausreichend Vitamine ins Obst und ins Gemüse kommen, damit bei derem Verzehr die Abwehrkräfte im menschlichen Körper gestärkt werden können und Obst und Gemüse besser schmecken. Außerdem sollten diese Lebensmittel bezahlbar bleiben.

Zudem sollte es mehr Forschung zum Thema Zahngesundheit geben, und wie man Zähne erhalten und ggf erneuern kann. Dazu gibt es bereits Studien aus Japan.

Auch Sport ist wichtig. Ich stelle mir das so vor: Wenn man schon arbeitslos ist, dann kann man sich ja regelmäßig zum Sport treffen. Das strukturiert den Tag, trägt zur Fitness bei und fördert soziale Kontakte.

Wenn wir wegen Massenarbeitslosigkeit nicht mehr arbeiten gehen können..na, dann machen wir eben etwas anderes (immer darauf vertrauend, dass für die Grundversorgung gesorgt bleibt).

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Muss Volksverhetzung von Politikern härter bestraft werden??

Guten Abend.
Zurzeit gibt es Diskussionen ob Politiker bzw. auch bei normalen Menschen, die viel Volksverhetzung begehen, dass sie härter bestraft werden müssen. Unter anderem wird nachgeschaut, ob man möglicherweise das passive Wahlrecht für eine bestimmte Zeit entzieht.
Bei Volksverhetzung fallen besonders stark die AfD und die Linke am stärksten auf.

Es läuft aktiv eine Petition zu der Thematik:

https://weact.campact.de/petitions/wehrhafte-demokratie-kein-mandat-bei-volksverhetzung

Jetzt meine Meinung:

Ich finde eine härtere Bestrafung von Volksverhetzung gut, aber ich befürchte, dass es schnell auseinander geraten kann. Es darf jetzt nicht wegen Meinungsverschiedenheit gleich wegen Volksverhetzung angezeigt, um zu hoffen, dass Person xy das passive Wahlrecht entzogen bekommt.
Ich finde solche Aussagen wie „Die Reichen zerstören unser Leben“, „Hitler war ein Kommunist“ oder „Die Syrern töten das Deutsche Volk“ ist klar Volksverhetzung.

In den letzten Jahren finde ich, dass die Sprache in der Gesellschaft vor allem bei politischen Themen rauer und toxischer geworden ist. Einerseits kann ich den Frust verstehen, andererseits finde ich die Gesellschaft wie noch nie so gespalten. Aus diesem Grund sehe ich sogar als notwendig, dass Politiker, die sich nicht benehmen können, ihren passiven Wahlrecht verlieren. Es ist mir egal, welche Partei es ist.
Ich mache mir echt Sorgen, dass das Land noch auseinander geht.

Recht, Gesetz, Demokratie

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